Digitalisierung Comau will Fehler bei der Batteriefertigung minimieren

Quelle: Comau 1 min Lesedauer

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Für die Mobilitätswende muss Europa die Fertigung von hochwertigen Batterien beschleunigen. Dafür soll unter anderem der Ausschuss in der Fertigung gesenkt werden.

Um die großtechnische Produktion von Batterien der nächsten Generation zu unterstützen, sind immer effizientere, nachhaltigere und wirtschaftlichere Herstellungsverfahren erforderlich. (Bild:  ZETHA_WORK - stock.adobe.com)
Um die großtechnische Produktion von Batterien der nächsten Generation zu unterstützen, sind immer effizientere, nachhaltigere und wirtschaftlichere Herstellungsverfahren erforderlich.
(Bild: ZETHA_WORK - stock.adobe.com)

Das Unternehmen Comau hat sich dem europäischen Projekt Battwin angeschlossen. Laut einer Mitteilung will Comau mit den Partnern des Projekts Datenparameter, Hardware, Software und Digitalisierungstechnologien identifizieren und definieren, die zur Erreichung des Ziels einer fehlerfreien Zellproduktion eingesetzt werden können.

Eine Null-Defekt-Produktion ist anvisiert

Das Projekt Battwin zielt darauf ab, eine mehrstufige digitale Zwillingsplattform zu entwickeln, die dazu beitragen soll, die Fehlerquoten in der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien zu senken, die nach Einschätzung des Unternehmens in der Anlaufphase der neuen Gigafactories in Europa bis zu 30 Prozent betragen könnten. Mit dem Ziel, eine Null-Defekt-Produktion in den europäischen Gigafactories zu erreichen, wird die digitalisierte virtuelle Umgebung eingesetzt und vor Ort getestet, um ihre Flexibilität, Skalierbarkeit und Gesamteffektivität zu validieren, so Comau.

Batteriezellenhersteller können fixer produzieren

Comau selbst wird sich im Rahmen des Projekts um die Themen Digitalisierung, digitale Zwillinge, Prozesssimulation und Elektrifizierung kümmern, um die automatische Datenerfassung und -übertragung in eine cloudbasierte virtuelle Umgebung zu ermöglichen. Auch will Comau einen digitalen Zwilling für den Entwurf und die Überarbeitung des Produktionssystems entwickeln. So können Zellhersteller ihren Arbeitsablauf optimieren, Zykluszeiten analysieren, Engpässe vermeiden und sowohl den Energieverbrauch als auch die Produktionsleistung auf Maschinenebene verwalten, heißt es weiter. Potenzielle Produktionsprobleme könnten so sofort erkannt und vermieden werden, was die Gesamtqualität und Kosteneffizienz im Produktionsprozess von Batteriezellen weiter erhöhe.

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