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Daraus folgt eine aufwendige Versorgungssteuerung und Leitungsführung, woraus Kosten entstehen, die nur selten auf die einzelnen Linearantriebe heruntergerechnet werden können, aber insgesamt anfallen. Hinzu kommt der Aufwand für Entlüftung, Inbetriebnahme und Wartung (Filter- und Ölwechsel). Um Missverständnissen vorzubeugen: Technisch funktionieren die Zentralhydrauliklösungen bei Einbindung namhafter Lieferanten. Nur ist das immerwirtschaftlich?
Der hydraulische Kompaktantrieb HKAL von EMG – „L“ bedeutet „linear“ – setzt dort an, wo die Zentralhydraulik an ihre wirtschaftlichen Grenzen stößt. Die Installation beim Anwender erfolgt nach dem Motto „einfacher geht’s nicht mehr“ – lediglich der elektrische Anschluss ist notwendig.Aufgrund der Ausführung gemäß Schutzklasse IP66 entfällt in der Regel das Housing – die Verkleidung.
Jede Einbaulage ist durch die geschlossene Bauform möglich; deshalb sind in der Regel auch keine gesonderten Angaben für die Einbaulage bei der Bestellung erforderlich. Der Antrieb wird hydraulisch komplett beim Hersteller EMG in Betrieb genommen und getestet. Leckagen durch fehlerhafte Installation beim Kunden werden dadurch vermieden. Somit handelt es sich beim HKAL um eine echte Plug-and-play-Lösung.
Alterung und Verschmutzung des Hydrauliköls werden reduziert
Und die Betriebskosten? Das Hydrauliköl-Wechselintervall kann je nach Anwendung bis auf fünf Jahre verlängert werden. Fehlende dynamische Dichtungen und der hermetisch geschlossene Hydraulikölkreislauf reduzieren die Alterung und Verschmutzung des Hydrauliköls erheblich. Das erhöht die Verfügbarkeit des Linearzylinders und verringert die Betriebskosten. Der Motor wird nur eingeschaltet, wenn die hydraulische Leistung wirklich benötigt wird. Elektrische Energie wird also nur im hydraulischen Bedarfsfall verbraucht.
Schon die seit 2004 betriebenen HKAL haben unter Verwendung von ISO-6020-CEE-Zylindern, die mit einem hydraulischen Druck bis 160 bar speziell für EMG gefertigt wurden, höchste Flexibilität und leistungsfähige Linearzylinderlösungen ermöglicht. Durch Weiterentwicklung der Technik wurde die Flexibilität des Kompakthydraulik-Konzeptes noch erheblich erweitert. Der auch etwas modifiziert benannte HKA-Linear der neuen Generation des hydraulischen Kompaktantriebes kann herstellerunabhängig mit Hydrauliklinearzylindern kombiniert werden (Bild 1). Die Plug-and-play-Ausführung kann entweder fest verrohrt oder mit Hydraulikschläuchen in Kombination mit Hydraulikschnellkupplungen realisiert werden. Der Kunde erhält in jedem Fall ein hydraulisch getestetes Produkt.
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