Jobs bedroht Experten warnen vor Entlassungen in Metall- und Elektrosektor

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf prognostiziert für die Metall- und Elektroindustrie ein schwieriges Jahr. Lesen Sie hier, warum er das befürchtet.

Droht für viele der Gang zur Agentur für Arbeit? Denn der Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf blickt besorgt auf das nächste Jahr. Nach Lage der Dinge könnte es zu Entlassungen und Insolvenzen kommen. Hier seine Einschätzung und Erklärung ...(Bild:  Agentur für Arbeit)
Droht für viele der Gang zur Agentur für Arbeit? Denn der Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf blickt besorgt auf das nächste Jahr. Nach Lage der Dinge könnte es zu Entlassungen und Insolvenzen kommen. Hier seine Einschätzung und Erklärung ...
(Bild: Agentur für Arbeit)

Stefan Wolf, Gesamtmetall-Chef, zur Lage in der Elektro- und Metallindustrie: „Was wir sehen ist, dass in den Mitgliedsbetrieben in diesem Jahr die Zahl der Kurzarbeitsanträge stark angestiegen ist. Ich rechne damit, dass die Firmen 2024 Personal abbauen werden.“ Das sagte er jüngst dem Reutlinger General-Anzeiger. Auch die Zahl der Insolvenzen in der Metall- und Elektroindustrie wird steigen, wie Wolf glaubt. Das werde sowohl größere als auch kleinere Unternehmen treffen. Wolf merkt an, dass das eine Frage der Struktur ist. Denn wer sich nicht auf die Transformation vorbereitet habe, sei stärker gefährdet.

Prekäre Lage! Vielleicht waren die letzten Tarifabschlüsse zu hoch

Wolf will die Beschäftigten zugleich auf niedrigere Tarifabschlüsse vorbereiten. Denn der letzte Abschluss, der bis Oktober 2024 gilt, ist relativ hoch gewesen, weil sich die Lage nicht so positiv entwickelt hat, wie erhofft. Vielleicht war das Ergebnis der Verhandlungen sogar zu hoch. „Wir werden in Zukunft in der

Metall- und Elektroindustrie kürzertreten müssen“, stellt Wolf deshalb fest. Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall warnte dabei vor negativen Folgen eines hohen Abschlusses. In der Metallindustrie werde sehr gut verdient. Es gebe aber viele Branchen, in denen keine so hohen Löhne gezahlt würden, die aber auch wichtig seien, wie etwa Pflege, Bildung oder Krankenbetreuung.

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