Robotik Fanuc-Roboter mit Leichtbauzange schweißt um 30% schneller

Redakteur: Rüdiger Kroh

Fanuc Robotics wird auf der diesjährigen Automatica einen noch größeren Auftritt haben als schon 2008. Damit trägt das Unternehmen seiner eigenen Einschätzung Rechnung, wonach sich die Automatica zur unbestrittenen internationalen Leitmesse rund um die Robotik entwickelt habe.

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„Als weltmarktführender Roboterhersteller ist es für uns deshalb nur logisch, sich den Kunden gerade hier adäquat zu präsentieren“, begründet Gerald Mies, Geschäftsführer der Fanuc Robotics Deutschland GmbH, die Standgröße mit einer bebauten Fläche von 1900 m². „Zum anderen spüren wir eine nachhaltige konjunkturelle Erholung in den wichtigsten Abnehmerbranchen, so dass wir sicher sind, keinen Quadratmeter zu wenig geordert zu haben.“ Auch diesmal setzt der japanische Roboterhersteller wieder auf ein Partnerkonzept.

Insgesamt werden sich auf dem Fanuc-Stand 331 in Halle B2 13 Systempartner aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Italien und Portugal präsentieren. Die gezeigten Applikationen reichen vom Kofferhandling über verschiedene Be- und Verarbeitungsbeispiele aus den Materialbereichen Metall und Kunststoff bis hin zu Pick & Place-Anwendungen im Lebensmittelbereich sowie Montagearbeiten in der Solartechnik.

Kombination aus Knickarmroboter R-1000iA und neuer Lewa-Leichtbauzange feiert Premiere

Die beiden Produkt-Highlights von Fanuc sind zum einen der Delta-Roboter M-3iA, zum anderen der Doppelpack aus R-1000iA-Roboter und Leichtbau-Punktschweißzange. Den Delta-Roboter gibt es in den Ausführungen mit vier und sechs Achsen für Bauteilgewichte bis 6 kg. Aufgrund der sechs Freiheitsgrade im Handgelenk hebt Mies vor allem die zusätzlichen Möglichkeiten der Sechs-Achs-Version hervor.

Weltpremiere feiert auf der Automatica die Kombination aus dem Knickarmroboter R-1000iA und der neuen Leichtbauzange Speed Gun, die von der Lewa Attendorn GmbH speziell für diesen Roboter entwickelt worden ist. Damit sei ein um bis zu 30% schnelleres Punktschweißen auf engstem Raum möglich. „Angesichts der in beiden Fällen enormen Rationalisierungseffekte sind wir natürlich sehr zuversichtlich, dass uns und unseren Systempartnern der Markteinstieg hier wie dort mit nennenswertem Erfolg gelingen wird“, beurteilt Mies die Aussichten der beiden Neuheiten optimistisch.

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