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Faserverbundbasierte Federsysteme stehen vor dem Durchbruch
Die Optimierung, Adaption und Erprobung neuartiger faserverbundbasierter Werkstoffsysteme für die Anwendung als Federwerkstoff ist immer noch eines der vielversprechendsten Leichtbauziele der Federindustrie. Trotz umfangreicher Forschungsbestrebungen innerhalb der letzten drei Jahrzehnte wurde bisher kein Durchbruch zu einer serientauglichen Lösung für die meisten Anwendungsfelder erreicht.
Jedoch hat die Serienfertigung von CFK-Bauteilen in der Luftfahrttechnik sowie der avisierte Einstieg der Automobilindustrie in den Faserverbundleichtbau die Werkstoffpreise bereits sinken lassen.
In Kombination mit den Effektivitätssteigerungen bei der Fertigung von Faserverbundbauteilen scheint eine signifikante Verbreitung faserverbundbasierter Federsysteme nun zeitnah realistisch zu sein. Entsprechende Möglichkeiten zur konstruktiven Gestaltung und Auslegung sowie Ansätze zu Serienfertigungsprozessen stehen nach umfangreichen Entwicklungsarbeiten am ILK zur Verfügung.
* Prof. Dr.-Ing. Werner Hufenbach ist Direktor des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden. Dr.-Ing. Jens Werner und Dipl.-Ing. Ivonne Körner sind wissenschaftliche Mitarbeiter am ILK. Dipl.-Ing. Christian Köhler ist Projektingenieur bei der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH in 01307 Dresden.
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