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Faserverbundwerkstoffe sind die ideale Stahl-Substitution
Die Booster der Ariane 6 sind laut Herstellerangaben rund 15 m lang und haben einen Durchmesser von bis zu 3,6 m. Je nach Gewicht des Frachtgutes würden zwei oder vier Booster pro Rakete eingesetzt. Sie werden mit Festtreibstoff betrieben und gewährleisten den gewaltigen Schub beim Start sowie in der ersten Flugphase, um möglichst schnell in die dünneren, weniger Widerstand bietenden Luftschichten zu kommen. Die Boosterhülle ist vollständig aus Carbonfasern, heißt es, und ersetzt die Stahlhülle der Vorgängervariante, die bei der Ariane 5 zum Einsatz kommt. Die Booster müssen hohen Temperaturen beim Verbrennen des Treibstoffes und extremen Kräften bei der Beschleunigung der Rakete unbeschädigt standhalten. Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen verfügen über diese idealen mechanischen Eigenschaften wie hohe Zugfestigkeit und Kraftaufnahmefähigkeit.
Manfred Roth, Präsident des Familienunternehmens Roth Industries, zu dem die Roth Composite Machinery gehört, erklärt: „Im Segment Compositetechnologien gehören wir zu den Weltmarktführern. Mit der Filament Winding Anlage zur Herstellung von Bauteilen für die Raumfahrt stärken wir diesen Status.“
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