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31.03.2026
Mehr Lights-out-Laufzeit ohne zusätzliche Spannmittel
In der CNC-Zerspanung läuft die Bearbeitung in vielen Betrieben bereits automatisiert. Flexible Fertigungssysteme sind im Einsatz oder geplant. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, unattraktive Zeiten wie nachts oder am Wochenende zu besetzen. Entscheidend ist daher, wie sich vorhandene Automatisierung so nutzen lässt, dass die Anlage auch in diesen Zeiten zuverlässig weiterläuft.
In der CNC-Zerspanung läuft die Bearbeitung in vielen Betrieben bereits automatisiert. Flexible Fertigungssysteme sind im Einsatz oder in Planung. Die Anlage kann laufen.
In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, wo es häufig hakt. Die Bearbeitung läuft, aber sobald die Anlage ohne Bediener laufen soll, geraten die Abläufe ins Stocken. Ein Grund dafür ist, dass nicht genügend vorbereitete Spannmittel zur Verfügung stehen.
Im Tagesbetrieb fällt das kaum auf. Teile werden entnommen, neue aufgespannt und der Prozess läuft weiter.
Sobald die Anlage auch nachts oder am Wochenende ohne Bediener laufen soll, fehlt genau dieser Schritt.
Oft reichen die vorbereiteten Spannmittel nicht aus, um die Anlage über eine ganze Schicht oder ein Wochenende hinweg ohne Eingriff laufen zu lassen. Gleichzeitig müssen Spannmittel erst wieder frei gemacht werden, bevor neue Teile aufgespannt werden können.
Mehr Spannmittel zu beschaffen wirkt naheliegend. In der Praxis ist das jedoch selten sinnvoll. Sie sind teuer, benötigen Platz und lösen das eigentliche Problem nicht.
Entscheidend ist, dass die Spannmittel im Umlauf bleiben.
Fertigteile werden entnommen und neue Rohteile wieder aufgespannt, ohne dass ein Bediener eingreifen muss.
Erst wenn dieser Kreislauf stabil läuft, wird aus vorhandener Automatisierung auch tatsächliche Lights out Laufzeit, gerade in den Zeiten, in denen kein Personal verfügbar ist.
👉 Wie sich dieser Ablauf in der Praxis automatisieren lässt, zeigt Fastems in einem Webinar am 28. April.