Die Zeit drängt! Fehlende Investitionen schwächen Wettbewerbsfähigkeit des Maschinenbaus

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Bei vielen deutschen Maschinenbauern machen sich die Betriebsräte um die Wettbewerbsfähigkeit Sorgen, wie die dpa jetzt erfahren hat ...

Viele Betriebsräte aus dem Maschinenbaubereich fürchten um den Standort Deutschland. Das ergab eine Umfrage der IG Metall. Der zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jürgen Kerner, fordert: „Die neue Regierung muss Investitionsanreize setzen, sonst kostet es viele Jobs.“(Bild:  IG Metall)
Viele Betriebsräte aus dem Maschinenbaubereich fürchten um den Standort Deutschland. Das ergab eine Umfrage der IG Metall. Der zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jürgen Kerner, fordert: „Die neue Regierung muss Investitionsanreize setzen, sonst kostet es viele Jobs.“
(Bild: IG Metall)

Bei einer Umfrage der IG Metall erklärten 37 Prozent der über 630 Teilnehmer, dass sie die Produkte ihrer Unternehmen nicht mehr für konkurrenzfähig halten. Die Gewerkschaft sieht das als direkte Folge mangelnder Investitionen in den vergangenen Jahren, wie es weiter heißt. Und eine Trendwende sei weiterhin nicht zu erwarten, wenn nach Einschätzung der Arbeitnehmer nur 14 Prozent der Unternehmen erhöhte Investitionen planten, während 34 Prozent diese sogar zurückfahren wollten. Statt zu investieren baue man die Unternehmen lieber um und verlagere Arbeitsplätze.

IG Metall setzt auf Vernunft einer neuen Regierung

Der zweite Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Kerner, verlangt für die Branche deshalb eine Investitionsoffensive: „Mit ihrer Investitionsbremse setzen die Chefetagen die Zukunftsfähigkeit einer der deutschen Kernbranchen aufs Spiel!“ Das könne Tausende Arbeitsplätze kosten und gefährde langfristig den Industriestandort Deutschland. Wenn die neue Regierung stehe, müsse sie möglichst schnell Anreize und einen verlässlichen Rahmen für private Investitionen setzen. Parallel sollte sie selbst massiv in die Infrastruktur investieren, um die Lage zu entschärfen.

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