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Fehlerfreie Bauteile beim Presshärten

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  • Auswertungsphase: Die vorher in der Problemprüfung ermittelten Problembereiche werden für die Ergebnisdarstellung der gesamten Analyse berücksichtigt. Jede festgelegte Variable und ihr Grenzbereich wird nun optisch durch einen farbigen Balken repräsentiert (Bild 5) – jeder repräsentiert eine der drei Kategorien. Diese Kategorisierung gibt an, inwieweit die Beeinflussung einer definierten Variablen zur Auflösung der Problembereiche beitragen kann. Dabei können für die Darstellung in dieser Phase bestimmte Problembereiche einbezogen oder ausgeschlossen werden. Um das noch zu vereinfachen, bietet jeder Balken eine „Schieber-Funktion“ an. So können die gewünschten Variablenwerte in den vorgegebenen Grenzbereichen direkt eingestellt und die Auswirkungen auf das Endergebnis im Hinblick auf das Erfüllen der Zielkriterien zeitgleich ermittelt werden.

Optimum für das untersuchte Presshärteverfahren ermitteln

Eine Vielzahl der am Bauteil abbildbaren Zusammenhänge, wie beispielsweise der „Dominant Variable“, des „Influence“ der Designvariablen oder aber der „Variation“ auf eine Ergebnisvariable (Bild 6), stellt weitere Entscheidungshilfen dar.

Durch die Kombination einer thermomechanisch gekoppelten Umformsimulation mit der systematischen Prozessverbesserung kann das Optimum für das untersuchte Presshärteverfahren ermittelt werden. Dabei werden nicht allein die thermischen Prozessparameter schnell und automatisiert optimiert. Es werden auch Idealwerte für die geometrischen Platinenabmessungen ermittelt, welche die Durchführung des Umformprozesses für ein fehlerfreies Bauteil ermöglichen (Bild 7). MM

* Theo Drechsel ist Fachjournalist in 85716 Unterschleißheim. Weitere Informationen: Autoform Engineering Deutschland GmbH in 44227 Dortmund

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