Smartes im Fokus Feierliche Eröffnung des Forschungszentrums Zess in Bochum

Quelle: Pressemitteilung von Lunovu 2 min Lesedauer

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Gestern wurde das neue Zentrum für das Engineering smarter Produkt-Service-Systeme (Zess) in Bochum feierlich eröffnet. Eine wichtige Rolle spielt in Zukunft das neue „Lunovu-rLMD“-System.

Jetzt wurde die Forschungseinrichtung Zess in Bochum feierlich eröffnet. Ein besonderer Enabler ist das spezielle „Lunovu-rLMD“-System, mit dem per LMD und der Möglichkeit, die Bauteile spanend zu bearbeiten, die hybride Fertigung im Sinne von Industrie 4.0 funktioniert.(Bild:  Lunovu)
Jetzt wurde die Forschungseinrichtung Zess in Bochum feierlich eröffnet. Ein besonderer Enabler ist das spezielle „Lunovu-rLMD“-System, mit dem per LMD und der Möglichkeit, die Bauteile spanend zu bearbeiten, die hybride Fertigung im Sinne von Industrie 4.0 funktioniert.
(Bild: Lunovu)

Das Zess in Bochum ist eine inter- und transdisziplinäre Forschungseinrichtung der Ruhr-Universität Bochum (RUB), für die eigens ein neues Forschungszentrum errichtet wurde. Die Aufgabe der Einrichtung ist es, smarte Produkt-Service-Systeme (PSS) disziplinübergreifend zu erforschen. Gestern wurde es eröffnet.

Als eines der ersten Großgeräte wurde ein „Lunovu-rLMD“-System installiert, wie der Hersteller desselben informiert.

Dieses speziell für die Anforderungen des Zess konzipierte System sei in der Lage, 3D-Metallbauteile mittels drahtbasierender LMD (Laser Metal Deposition) herzustellen. Zusätzlich kann in derselben Maschine in einer nahtlosen Prozesskette auch eine 3D-Fräsbearbeitung durchgeführt werden, wie Lunovu betont. Um diese hybride Bearbeitung Wirklichkeit werden zu lassen, wurden zwei Roboter eingesetzt, die unabhängig voneinander die Draht-LMD-Einheit und eine Frässpindel führen. Zusätzlich wurde eine spezielle Steuerungssoftware entwickelt und implementiert, die sowohl CAD-Daten als auch 3D-Modelle verwendet, die durch ein integriertes Scannersystem erstellt werden.

Spanende Fertigung mit additiven Verfahren kombinieren

„Das neue System erlaubt es uns, in einzigartiger Weise die additive und auch die übliche subtraktive, also die spanende Fertigung mit Blick auf die Anforderungen der Industrie 4.0 zu kombinieren“, erklärt Dr-Ing. Michael Herzog, Geschäftsführer des Zess. Zu klären wären dabei Fragen zur Prozessplanung und -steuerung im Sinne smarter und integrierter Produktionsprozesse. Vor allem möchten die Experten damit auch Wege erforschen, wie durch das smarte Aufarbeiten oder Reparieren hochwertiger Bauteile einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Industrie geleistet werden kann.

Und Dr. Rainer Beccard, Geschäftsführer der Lunovu GmbH fügt hinzu: „Unser neues System wurde maßgeschneidert für die speziellen Anforderungen der Forschungsprojekte des Zess. Es wurde aber zugleich mit Blick auf industrielle Anwendungen konzipiert.“ Ein besonderes Highlight ist seiner Aussage nach die Auslegung für drahtbasierende LMD-Prozesse, die zukünftig aus Gründen der Wirtschaftlichkeit außer den etablierten, auf Metallpulver basierenden Prozessen, eine wichtige Rolle spielen werden.

Lunovu entwickelt und baut dazu Anlagen für die Laser Metal Deposition (LMD). Das Produktportfolio umfasst CNC-Maschinen und roboterbasierende Systeme. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Maschinenintelligenz in Verbindung mit Sensorik, die es ermöglicht, fast ohne Programmieraufwand komplexe Freiformgeometrien zu bearbeiten.

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