Porträt Vom Tüftler zum Autoimperium: 150 Jahre Ferdinand Porsche
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Mit der Geburt des Tüftlers Ferdinand Porsche nahm alles seinen Lauf. Seine Nachkommen kontrollieren heute einen der weltgrößten Autokonzerne. Wer steht künftig an der Spitze der Dynastie?
Viel hätte nicht gefehlt, und Ferdinand Porsche wäre Bauklempner geworden. Doch als junger Geselle begeisterte sich Ferdinand für die damals noch neue Wunderwelt der Elektrizität. Heimlich baute der Tüftler ein kleines Kraftwerk aus Dampfmaschine und Dynamo – und ließ das ganze Haus im Glühbirnen-Licht erstrahlen. Das waren die ersten Schritte zu einem der weltgrößten Autoimperien: Volkswagen. Vor 150 Jahren, am 3. September 1875, kam Porsche im Werkstatthaus seines Vaters Anton im heute tschechischen Vratislavice nad Nisou (Maffersdorf) zur Welt.
Damit soll Ferdinand dem Vater bewiesen haben, dass er zu Höherem berufen war. Porsche ging nach Wien und wurde zu einem Pionier des Elektroautos, das heute eine Wiederauferstehung erlebt. Sein Fahrzeug, dessen Räder einzeln angetrieben wurden, nannte er „Semper Vivus“ (immer lebendig). Es ähnelte noch eher einer Kutsche. Mit dem „Mixte-Wagen“ folgte wenig später das erste voll funktionsfähige Hybridfahrzeug.
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