Exor Fernwartung aus dem Koffer

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Der Servicekoffer von Exor ist den Angaben zufolge die wohl bequemste Fernwartungslösung, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Mit diesem Koffer sollen Inbetriebnehmer oder Servicepersonal nicht mehr alleine an der Maschine sein.

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Wie Exor erläutert, müssen die Mitarbeiter den Koffer lediglich öffnen, das Netzwerkkabel mit der Maschine verbinden, eventuell das serielle Kabel mit der (nicht-ethernetfähigen) Steuerung verbinden, den Netzstecker in die Steckdose stecken und die Antenne aufstellen: Anschließend baut der Servicekoffer selbstständig eine UMTS-oder GPRS-Verbindung auf, abhängig von der Verfügbarkeit.

Unterstützung über eine VPN-Verbindung

Die Kollegen im Betrieb können nun über eine sichere VPN-Verbindung (1024 Bit Verschlüsselungstiefe, integrierte Firewall) auf die Anlage zugreifen und den Mitarbeiter vor Ort unterstützen. Der Koffer ist, wie es heißt, komplett vorkonfiguriert und eine echte Plug-and-Play-Lösung.

Exor-Servicekoffer ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich

Der Koffer ermöglicht Herstellerangaben zufolge die Fernwartung aller Ethernet-fähigen Komponenten. Zudem sei er optional mit seriellem Anschluss oder S7-MPI-Schnittstelle verfügbar.

Servicekoffer kann auch gemietet werden

Der Servicekoffer ist als Kaufgerät oder – für kurzfristige Einsätze – als Leihgerät auf Mietbasis sowie auf Leasingbasis erhältlich. Innerhalb Deutschlands entstehen keine weiteren Kosten, bei weltweitem Gebrauch empfiehlt sich laut Exor eine zusätzliche Option für internationale Verbindungen.

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