Ohne Seltene Erden Ziehl-Abegg entwickelt Aufzugssynchronmaschine mit Ferritmagneten

Quelle: Pressemitteilung Ziehl-Abegg 1 min Lesedauer

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Ziehl-Abegg stellt eine Aufzugsmaschine mit Ferritmagneten vor. Sie kommt ohne Seltene Erden aus. Das neue Motordesign reduziert geopolitische Risiken, die Abhängigkeit von China und sichert damit eine stabile Produktion.

„Wir zeigen auf der Hannover Messe einen Motor, der ausschließlich Ferritmagnete enthält“, freut sich Ziehl-Abegg Vorstandschef Joachim Ley. Bisher sind Magnete aus Seltenen Erden Standard in vielen Aufzugsantrieben. (Bild:  Ziehl-Abegg/Rainer Grill)
„Wir zeigen auf der Hannover Messe einen Motor, der ausschließlich Ferritmagnete enthält“, freut sich Ziehl-Abegg Vorstandschef Joachim Ley. Bisher sind Magnete aus Seltenen Erden Standard in vielen Aufzugsantrieben.
(Bild: Ziehl-Abegg/Rainer Grill)

Ziehl-Abegg ist weltweit das erste Unternehmen, dem es gelungen ist, eine elektrische Aufzugssynchronmaschine ohne Magnete aus Seltenen Erden wie Neodym oder Dysprosium zu entwickeln – und das bei gleichbleibend hoher Leistung. Die neue Aufzugsmaschine mit Ferritmagneten kommt ganz ohne kritische Rohstoffe wie Neodym oder Dysprosium aus, die bislang für Hochleistungsantriebe wegen der Leistungsdichte als unverzichtbar galten. Diese sogenannten Seltenen Erden stammen fast ausschließlich aus China, das zuletzt die Exportbedingungen massiv verschärft hat. „Wir haben damit nicht nur ein technologisches Problem gelöst, sondern auch ein strategisches“, erklärt Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender bei Ziehl-Abegg.

High-Torque-Anwendungen mit identischen Leistungsdaten

Trotz des Verzichts auf Hochleistungsmagnete aus Seltenen Erden erreicht der neue Motor identische Leistungsdaten – und das bei gleichen Abmessungen. Dies ist insbesondere für High-Torque-Anwendungen im Aufzugsbereich mit hohen Anforderungen an Laufruhe und Energieeffizienz ein bedeutender Schritt. Möglich wurde dies durch die Kompetenz von Ziehl-Abegg in der Entwicklung elektrischer Maschinen. Eine Patentanmeldung ist bereits erfolgt.

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Die neue Aufzugsmaschine der Baugröße 200 wird auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt. In der zweiten Jahreshälfte 2026 wird die Serienproduktion am Standort Deutschland beginnen. Ziehl-Abegg will damit einmal mehr seine Vorreiterrolle im Bereich der elektrischen Antriebstechnik beweisen. „Und wir sichern unsere Produktion gegen Ausfälle wegen Materialmangels bei Seltenen-Erden-Magneten ab“, unterstreicht Firmenchef Ley.

Technologieführer in mehreren Disziplinen

Ziehl-Abegg will mit dieser Entwicklung erneut seine Technologieführerschaft bekräftigen. Bereits seit Jahrzehnten sieht sich das Unternehmen in einer technologischen Vorreiterrolle – sei es durch bionisch optimierte Ventilatorengeometrien, die für besonders leise und energieeffiziente Luftbewegung sorgen, oder durch den gezielten Einsatz moderner Medienformate zur Ansprache junger Fachkräfte. Mit dem neuen Motor für Aufzugsanwendungen will Ziehl-Abegg seine Spitzenposition auch im Bereich der Antriebstechnik festigen.

Ziehl-Abegg auf der Hannover Messe 2026: Halle 13, Stand C01

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