Wieder weniger erwirtschaftet! Festo sieht sich mit schwacher Konjunktur konfrontiert

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die schwache Wirtschaftslage hat auch das Geschäft des Automatisierungsspezialisten Festo belastet, wie im Rahmen der Hannover Messe jetzt berichtet wurde.

Auch der Automatisierungsspezialist Festo bleibt von der mauen Wirtschafstentwicklung erneut nicht verschont. 2024 wurde wieder weniger umgesetzt als noch ein Jahr zuvor – und da herrschte bereits ein Minus.(Bild:  Festo)
Auch der Automatisierungsspezialist Festo bleibt von der mauen Wirtschafstentwicklung erneut nicht verschont. 2024 wurde wieder weniger umgesetzt als noch ein Jahr zuvor – und da herrschte bereits ein Minus.
(Bild: Festo)

Im letzten Jahr wurde von Festo ein Umsatz von rund 3,45 Milliarden Euro erwirtschaftet, wie das Unternehmen aus Esslingen auf der Hannover Messe mitteilte. Das sind demnach 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereits damals gab es allerdings ein Umsatzminus. Zum Gewinn äußert sich Festo (wie üblich) nicht. Die Unsicherheit in der Weltwirtschaft hebeln also demnach höhere Investitionen bei den Kunden im Maschinen- und Anlagenbau weiterhin aus. Betroffen seien nahezu alle Branchen und Regionen. Auch die Elektronikindustrie, die als ein Wachstumsmotor gilt, hat laut Festo 2024 nicht die erwartete Trendwende gezeigt.

Der Festo-Chef glaubt an die Wende

Festo-Vorstandschef Thomas Böck gab sich trotz der Einbußen zufrieden. Man habe gute Voraussetzungen, weiterzuwachsen, wenn die Weltwirtschaft sich erholen sollte. Eine konkrete Prognose gab es aber nicht. Ende Dezember beschäftigte das Unternehmen, das 2025 übrigens sein 100-jähriges Bestehen feiert, rund 20.600 Personen. Rund 8.200 von ihnen arbeiteten in Deutschland – nur etwas weniger als ein Jahr zuvor. Festo ist bekanntlich spezialisiert auf Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Zu den Produkten gehören Geräte, die mit Druckluft arbeiten, sowie Software- und KI-Tools. Zum Einsatz kommen sie etwa in der Nahrungsmittel-, Auto- und Medizintechnikbranche. Festo ist außerdem in der technischen Bildung aktiv und arbeitet zunehmend an Bioreaktoren, um nachhaltigere Typen für die Industrie zu entwickeln.

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