Wirtschaftszahlen Festo sieht Wachstumschancen in der Automatisierung

Quelle: Pressemitteilung Festo 2 min Lesedauer

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Nach Wachstumsjahren war 2023 für Festo ein Konsolidierungsjahr. Der Umsatz lag knapp unter Vorjahresniveau. Dennoch investierte man weiter in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau der regionalen Marktversorgung. Das Unternehmen sieht mittelfristig aber gute Wachstumschancen.

Vorstandsvorsitzender Thomas Böck: „Auch an unseren Hochtechnologie-Standorten in Deutschland investieren wir weiter in unsere Wettbewerbsfähigkeit, neue Technologien und Automatisierungskonzepte, insbesondere für die Produktion neuer Produkte.“(Bild:  Festo SE)
Vorstandsvorsitzender Thomas Böck: „Auch an unseren Hochtechnologie-Standorten in Deutschland investieren wir weiter in unsere Wettbewerbsfähigkeit, neue Technologien und Automatisierungskonzepte, insbesondere für die Produktion neuer Produkte.“
(Bild: Festo SE)

Die Festo Gruppe verzeichnete 2023 ein wirtschaftlich solides Jahr mit zufriedenstellendem Ergebnis. Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 3,65 Mrd. Euro.

Die Unsicherheit in der globalen Wirtschaft bremste höhere Investitionen bei den Kunden im Maschinen- und Anlagenbau in nahezu allen Branchen und Regionen aus, insbesondere in Asien und Nordamerika. Die Elektronikindustrie – ein starker Wachstumsmotor für die globale Wirtschaft und auch für Festo – geriet nach einer längeren Boomphase 2023 ebenfalls vorübergehend ins Stottern. Positiv entwickelten sich hingegen das Digital Business sowie der technische Bildungssektor mit dem Geschäftsbereich Didactic.

Festo investierte im letzten Jahr 7,7 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die Zahl der Mitarbeitenden lag Ende 2023 bei rund 20.600 (Vorjahr 20.800) – davon waren 8.400 in Deutschland und rund 12.200 im Ausland beschäftigt.

Resiliente Lieferketten: Local for Local Strategie

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Böck präsentiert auf der Hannover Messe die Geschäftszahlen von Festo.(Bild:  Stefanie Michel)
Der Vorstandsvorsitzende Thomas Böck präsentiert auf der Hannover Messe die Geschäftszahlen von Festo.
(Bild: Stefanie Michel)

Die Neuausrichtung des globalen Footprints „Local for local“ ist die Antwort von Festo auf neue globale Rahmenbedingungen. Für eine optimale Versorgung der Kunden mit kurzen Lieferzeiten und hoher Verfügbarkeit der Produkte setzt Festo auf verstärkt auf die Lokalisierung seiner Produktion sowie auf kundenspezifische Entwicklung nah an den Märkten. Dabei geht es auch darum, Transportwege und Wertschöpfungsketten zu verkürzen, resilienter zu machen und Emissionen zu minimieren.

Mit dem Ausbau der Business Regions in Nord- und Südamerika sowie Indien soll das große Wachstumspotenzial in diesen Märkten noch schneller erschlossen werden. „Neben China gewinnen Indien sowie Nord- und Südamerika für uns als Wachstumsmärkte immer mehr an Bedeutung. Wir wollen aber auch weiterhin stark für unsere Kunden in Europa bleiben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Böck.

Mit dem neuen Produktionsstandort in Manisa in der Türkei baut Festo die regionale Versorgung für die europäischen Märkte weiter aus. Am Standort Deutschland entsteht ein Logistikneubau für das Global Production Center Rohrbach im Saarland. „Auch an unseren Hochtechnologie-Standorten in Deutschland investieren wir weiter in unsere Wettbewerbsfähigkeit, neue Technologien und Automatisierungskonzepte, insbesondere für die Produktion neuer Produkte. Eine unserer Innovationen, die neue Ventilinsel VTUX, produzieren wir beispielsweise in unserer Technologiefabrik Scharnhausen, unseren neuen elektrischen Antrieb ELGD am Standort Rohrbach “, so Böck.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Innovations- und Wachstumstreiber

Festo gehört zu den Vorreitern in der industriellen Automatisierungstechnik und der technischen Bildung; das Unternehmen leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Diesen ganzheitlichen Anspruch hat Festo im Blue-World-Ansatz verankert.

Nachhaltigkeit und die klimafreundliche Transformation der Fertigung werden zur wichtigsten Aufgabe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Festo unterstützt die Industrie auf dem Weg in das Net-Zero-Zeitalter. Im Fokus steht dabei immer die effizienteste und produktivste Lösung für Bewegungsaufgaben in der industriellen Produktion.

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