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Während der Schleifbearbeitung werden die Bearbeitungskräfte über die Drucktaschen der Hydrostatik ausgeglichen und die Spindel wird im Spindelgehäuse zentriert. Die Spindeleinheit unterliegt nahezu keinem Verschleiß, da die Schleifspindel berührungslos im Spindelgehäuse rotiert.
Hydrostatische Führungen sind nahezu verschleißfrei
Ein entscheidender Vorteil der konsequent hydrostatischen Ausführung der Schleifmaschine zeigt sich auch nach vielen Jahren im anspruchsvollen Fertigungsprozess des Kunden, da die Führungen bei ordnungsgemäßer Wartung annähernd keinerlei Verschleiß unterliegen und eine dauerhaft hohe Schleifqualität zu erzielen ist.
Die zur Schleifmaschine angebotenen Steuerungen können den Anforderungen entsprechend ausgewählt werden. Je nach Aufgabenstellung kann die Maschine mit der modernen NC-T-Steuerung (Touchpanel B & R) oder der Siemens-Steuerung 840D angeboten werden (Bild 5).
Bei beiden Steuerungen besteht die Möglichkeit, komplexe Abrichtzyklen einzubinden und auf die Schleifscheibe zu übertragen. Die benutzerfreundliche Oberfläche erfordert keine Programmierkenntnisse nach ISO. Der Maschinenbediener wird mittels grafischer Darstellungen durch das Programm geführt. Dies ermöglicht eine sehr kurze Einarbeitungszeit in die Maschinensteuerung, was wiederum für flexiblen und wirtschaftlichen Einsatz der Schleifmaschine im Fertigungsprozess sorgt.
Steuerungen berücksichtigen automatische Kompensation der Abrichtbeträge
Beide Steuerungen berücksichtigen die automatische Kompensation der Abrichtbeträge in allen Abrichtervarianten. Fortschrittliche Steuerungstechnik und Benutzeroberfläche gepaart mit präziser Ausführung der Mechanik sorgen dafür, dass Anwender diese Eigenschaften wirtschaftlich mit der geforderten Präzision umsetzen können.
Die Abrichttechnologie wird den Anforderungen angepasst (Bild 6). Der Abrichtprozess dient der Formgebung der Schleifscheibe oder auch dem Schärfen, durch Ausbrechen verschlissener Körner.
Dabei spielen zwei wesentliche Faktoren eine entscheidende Rolle. Zum einen muss die Maschine die vorgegebene Kontur über die Mechanik möglichst ohne Abweichung auf die Schleifscheibe übertragen. Zum anderen muss das Abrichtwerkzeug die Körner aus der Schleifscheibe brechen, ohne dabei einem zu großen Verschleiß zu unterliegen.
Daher eignen sich einzelne Abrichtmeißel nur bedingt zur Erzeugung genauer Formgebungen der Schleifscheibe. Wesentlich genauer und effektiver sind dabei angetriebene Abrichtrollen, da deren Verschleiß geringer und die Standzeiten deutlich höher sind. Je nach Kontur kann zwischen stehendem oder schwenkbarem Abrichtwerkzeug ausgewählt werden.
Joachim Steih ist Vertriebsleiter der Stöckel Werkzeugmaschinen GmbH in 35745 Herborn.
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