Keine Hexerei! Flotte Simulation bringt Erkenntnisse übers Spritzgießen von Kunststoff

Quelle: Kunststoff-Institut Lüdenscheid 3 min Lesedauer

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Für die Entwicklung von Kunststoffprodukten und Spritzgießwerkzeugen sind Spritzgießsimulationen unerlässlich, heißt es vom KIMW aus Lüdenscheid. Hier erklärt man, wie das noch besser klappt.

Die flotte Simulation inklusive der Werkzeugkomponenten von Spritzgießanwendungen ist eine Expertise des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid. Hier erklären die Experten, was sie alles tun können, um den optimalen Verarbeitungsprozess in relativ kurzer Zeit herauszufinden.(Bild:  KIMW)
Die flotte Simulation inklusive der Werkzeugkomponenten von Spritzgießanwendungen ist eine Expertise des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid. Hier erklären die Experten, was sie alles tun können, um den optimalen Verarbeitungsprozess in relativ kurzer Zeit herauszufinden.
(Bild: KIMW)

Seit über 35 Jahren bietet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid Dienstleistungen im Bereich der Spritzgießsimulation an. Dazu nutzen die Experten seit 2007 das Tool Moldex 3D – eine leistungsfähige Simulationssoftware, um maßgeschneiderte, praxisorientierte Erkenntnisse zu erhalten. Ebenso sei das Wissen rund um die werkstoff- und spritzgießtechnische Auslegung von Kunststoffbauteilen und Spritzgießwerkzeugen unerlässlich. Denn längst nicht alles Wissen dafür kann für eine optimale Bauteil- und Werkzeugauslegung aus der Simulation hervorgehen. Das gelte insbesondere für attributive Fehlermerkmale oder erforderliche Entformungsschrägen sowie für erkennbar mechanisch zu schwach ausgelegte Spritzgießwerkzeuge. Dabei hängen Schnelligkeit und verlässliche Ergebnisauswertung weniger von der Rechnergeschwindigkeit, sondern maßgeblich von Wissen und Erfahrung und hoher Flexibilität ab. Der richtige Nutzen der Simulation ergibt sich demnach erst aus dem Zusammenspiel von simulationsbasierten Ergebnissen in Verbindung mit Erfahrung und kunststoffspezifischen Know-how, wie die Forscher wissen.

Spritzgießprozesse schnell uns sicher prognostizieren

Mithilfe des oben genannten Mixes könnten wesentliche Optimierungsmöglichkeiten oft schon von einem Tag auf den anderen aufgedeckt sein, und die Ergebnisse zusammen mit dem Kunden besprochen werden. Diese Geschwindigkeit ermöglicht es wiederum, schnell Änderungen zu berücksichtigen und fundierte Entscheidungen zu treffen, ohne wertvolle Zeit zu verlieren. Eine gängige Vorgehensweise besteht etwa darin, zunächst nur eine Füllsimulation durchzuführen, um Optimierungspotenziale zu identifizieren. Dabei werden grundlegende Aspekte (Füllbarkeit, Angussbalancierung, Variation von Anspritzpositionen und andere fließtechnische Vorteile) betrachtet. Mit den heute gegebenen Möglichkeiten der digitalen Visualisierung und Webmeetings könnten die Ergebnisse dann eben recht schnell und transparent zur Verfügung gestellt und allen Beteiligten erläutert werden.

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