Gepäckfördersystem Flughafen München vergibt Wartungsvertrag in Millionenhöhe an Vanderlande

Redakteur: Claudia Otto

Vanderlande Industries, Mönchengladbach, erhält einen Vor-Ort-Wartungsvertrag für das Gepäckfördersystem des Terminal 1 am Flughafen München für die Dauer von fünf Jahren und der Option auf ein sechstes Jahr. Der Auftragswert dieses Wartungsvertrages beträgt mehr als 10 Milo. Euro, wie das Unternehmen bekannt gab.

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Bereits mit der Eröffnung des Flughafens im Mai 1992 erhielt Vanderlande erstmalig einen Vor-Ort-Wartungsvertrag, der nach siebzehneinhalb Jahren am 30. September 2009 ausläuft. Im Rahmen dieses Vertrages führt Vanderlande die Instandhaltung und die Störungsbeseitigung von der Mechanik bis hin zur IT-Technik inklusive Netzwerk durch.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens konnte sich Vanderlande Industries gegen die Wettbewerber durchsetzen und erhielt am 24. Juli 2009 den Zuschlag seitens der Flughafen München GmbH, den Vor-Ort-Wartungsvertrag für weitere fünf Jahre durchzuführen.

Mehr als 20 Mitarbeiter kümmern sich um das Gepäckfördersystem

Eigenen Angaben zufolge beschäftigt das Unternehmen derzeit mehr als 20 Mitarbeiter am Flughafen München, die rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, das Gepäckfördersystem in dem 1 km langen Terminal, bestehend aus vier nahezu identischen Systemen, verbunden durch Hochgeschwindigkeitsgurtförderer, instand halten.

Jedes Gepäckfördersystem hat zwei Check-In-Inseln und Transferzuführungen, die einen Kippschalensorter beschicken. Die Gepäckausgabe erfolgt mit mehreren schrägen Rundläufen. Vanderlande hat das Gepäckfördersystem bereits mehrmals erweitert, wie es heißt.

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