Geldverbrenner Ford verliert weiter viel Geld mit E-Autos

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Ford und andere US-Autokonzerne bauten Elektroautokapazitäten für eine Aufholjagd zu Tesla auf. Doch die Käufer spielten derzeit nicht mit – und das bringt hohe Verluste, hat die dpa erfahren.

Diverse Autobauer in den USA, darunter auch Ford, haben vor einigen Jahren damit begonnen, den Abstand zu Tesla deutlich zu verringern. Jetzt wären die Kapazitäten vorhanden, aber die Kunden machen einen Stricht durch die Rechnung. Das kostet richtig Geld!(Bild:  Ford Motor Company)
Diverse Autobauer in den USA, darunter auch Ford, haben vor einigen Jahren damit begonnen, den Abstand zu Tesla deutlich zu verringern. Jetzt wären die Kapazitäten vorhanden, aber die Kunden machen einen Stricht durch die Rechnung. Das kostet richtig Geld!
(Bild: Ford Motor Company)

Elektroautos reißen weiter Milliardenlöcher in die Bilanz von Ford. Im vergangenen Quartal musste der US-Autoriese deshalb in diesem Geschäftsbereich einen Verlust von 1,14 Milliarden Dollar hinnehmen. Verbrennermodelle und Nutzfahrzeuge sorgen laut Ford aber weiterhin für schwarze Zahlen. Unterm Strich fiel der Konzerngewinn nach dem Minus im Elektro-Auto-Sektor – und höheren Rückstellungen für Garantiefälle – im Jahresvergleich um neun Prozent (auf 1,83 Milliarden Dollar). Analysten hatten dagegen mit einer höheren Profitabilität gerechnet.

Ford registriert einen Trend zum Hybridfahrzeug

Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise rund 12 Prozent. Der Quartalsumsatz legte um sechs Prozent auf 47,8 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro) zu. Ford und andere US-Autokonzerne starteten in der Corona-Pandemie, wie es dazu heißt, eine teure Aufholjagd zum Elektroautopionier Tesla. Nun sind neue Kapazitäten zwar aufgebaut, aber die Kunden interessiert das offensichtlich immer weniger. Für das gesamte Jahr rechnet Ford deshalb mit einem operativen Verlust von 5 bis 5,5 Milliarden Dollar beim Elektrofahrzeug-Geschäft. Momentan sind in den USA wohl hybride Fahrzeuge populärer. Allein Ford verkaufte im vergangenen Quartal 34 Prozent mehr Wagen mit Hybridantrieben, wie es dazu heißt. Und dies Art von Autos mache inzwischen rund neun Prozent der weltweiten Verkäufe des Ford-Konzerns aus.

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