Wässrige Mininachrichten

Forscher können buchstäblich ins Wasser schreiben

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Mit Laserpinzetten Texte im freien Wasser platzieren

Die theoretischen Berechnungen zeigten insbesondere, dass diese neue Art des Schreibens keineswegs an die Bodenfläche eines Wasserglases gebunden sei. Vielmehr handle es sich um einen ganz generellen Effekt. Alles, was es braucht, damit die Linien für mindestens 10 Minuten gut sichtbar bleiben, ist ein schneller Transport der Tinte zu einer geschriebenen Spur und Auswaschung, die nur auf Diffusion basiert. Unter Verwendung UV-empfindlicher, „klebriger“ Tinte ließe sich sogar eine noch längere Fixierung von Schriftzügen erreichen. Durch weiteren Austausch von Komponenten – etwa Stift, Art der Spur, Tinte oder Steuerung – lassen sich in Zukunft vielerlei Varianten realisieren. So ist beispielsweise denkbar, fluoreszierende Tinte oder mehrere sehr leichte Schreibkugeln zu benutzen, die sich dann mit Laserpinzetten in drei Dimensionen durch das Wasser bewegen lassen. Liebchen merkt an: „So könnten nicht nur selbstleuchtende Schriftzüge platziert werden sondern auch Flüssigkeiten dreidimensional strukturiert. „Das Ganze ist stabil und extrem modular“, bestätigt Kollege Palberg. Optimierungsmöglichkeiten gibt es noch in viele Richtungen, wie es abschließend heißt.

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