Aufsichtsrat-Personalie Frank-Jürgen Weise bekommt Schlüsselrolle im Thyssenkrupp-Stahlstreit

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Der frühere Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, zieht in den Aufsichtsrat des Stahlherstellers Thyssenkrupp Steel ein. Weise wurde als neutrales Mitglied in das Kontrollgremium bestellt.

Einstiger BA-Chef übernimmt Aufsichtsratsposten bei Thyssenkrupp Steel.(Bild:  Bundeswehr/Bienert)
Einstiger BA-Chef übernimmt Aufsichtsratsposten bei Thyssenkrupp Steel.
(Bild: Bundeswehr/Bienert)

Der 73-Jährige sei ein renommierter Berater und "Impulsgeber", erklärte die Aufsichtsratsvorsitzende Ilse Henne zu der Personalie, die den Aufsichtsrat komplettiere. Nun könne man sich wieder "voll auf die vielfältigen Aufgaben im Rahmen der strukturellen Neuausrichtung des Unternehmens" konzentrieren. Knut Giesler, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen erklärte, dass Weises Expertise helfen werde, "da wo es erforderlich ist, zwischen unterschiedlichen Positionen zu vermitteln".

Weise war von 2004 bis 2017 Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zudem leitete er von September 2015 bis Ende 2016 das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Stellenabbau geplant

Die defizitäre Thyssenkrupp-Stahlsparte hatte kürzlich harte Einschnitte verkündet, mit denen Deutschlands größter Stahlhersteller wieder wettbewerbsfähig werden will. Dazu zählen unter anderem der Abbau von rund 5.000 Stellen bis 2030, möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen. Weitere 6.000 Stellen sollen ausgegliedert oder durch den Verkauf von Geschäften überführt werden. Die Anzahl der Arbeitsplätze würde damit von derzeit 27.000 auf rund 16.000 sinken. Auch ein Standort soll geschlossen werden.

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