Permanent-Misere ZF meldet zum wiederholten Male rote Zahlen

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Auch die zweite Jahreshälfte lief für den Friedrichshafener Automobilzulieferer ZF nicht gut ...

Es läuft einfach nicht bei ZF in Friedrichshafen! Denn auch die neuesten Geschäftsergebnise weisen ein dickes Minus aus ...(Bild:  ZF)
Es läuft einfach nicht bei ZF in Friedrichshafen! Denn auch die neuesten Geschäftsergebnise weisen ein dickes Minus aus ...
(Bild: ZF)

Der kriselnde Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat im ersten Halbjahr erneut rote Zahlen geschrieben, wie die dpa meldet. Der Konzernverlust betrug demnach rund 195 Millionen Euro. Weil die Märkte sehr instabil seien, gehe man davon aus, dass man auch im Gesamtjahr einen Verlust realisieren werde. Wie hoch dieser ausfalle, sei unklar. Geht es aber so weiter, würde das Stiftungsunternehmen im zweiten Jahr in Folge ins Minus rutschen. In den ersten sechs Monaten belasteten den Angaben nach unter anderem die Kosten für die Restrukturierung und die Zinszahlungen für die hohen Schulden den Konzern. Und die Nettoverbindlichkeiten betrugen Ende Juni rund 10,5 Milliarden Euro. Vorsichtig wird auch angedeutet, dass die Verschuldung in diesem Jahr noch leicht ansteigen kann.

Ende der ZF-Sparmaßnahmen ist damit nicht in Sicht

ZF teilt mit, dass das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im ersten Halbjahr von 780 auf 874 Millionen Euro gestiegen ist. Der Umsatz sank um 10,3 Prozent auf 19,7 Milliarden Euro. Der Rückgang gehe auf einen Einmaleffekt zurück und kam aus dem Bereich Achsmontage, der inzwischen in das Gemeinschaftsunternehmen ZF Foxconn ausgegliedert wurde. ZF-Vorstandschef Holger Klein machte den Beschäftigten, die gegen das laufende, massive Sparprogramm vor Kurzem zu Tausenden protestiert haben, deshalb keine Hoffnung auf ein schnelles Ende des herrschenden Personalabbaus. Er kündigte dabei auch eine Beschleunigung und Intensivierung des Restrukturierungsprogramms an. Weitere konkrete Pläne zur Streichung von Arbeitsplätzen nannte der Manager nicht.

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