Korrosion Frühzeitige Korrosionserkennung mit KI

Quelle: Pressemitteilung von Senswork 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Im EU-geförderten Forschungsprojekt Early-Corr arbeitet Senswork gemeinsam mit internationalen Partnern an einer zukunftsweisenden Technologie zur Früherkennung von Korrosion.

Die Klimakammer soll mit akustischen Emissionssensoren sowie einem optischen Sensorsystem Korrosionsprozesse visualisieren und quantifizieren.(Bild:  Senswork)
Die Klimakammer soll mit akustischen Emissionssensoren sowie einem optischen Sensorsystem Korrosionsprozesse visualisieren und quantifizieren.
(Bild: Senswork)

Im Zentrum steht die Entwicklung smarter Klimakammern. Diese sollen mit intelligenten Sensoren und KI-gestützter Datenanalyse Korrosionsprozesse in Echtzeit sichtbar und messbar machen.

Das Projekt Early-Corr verfolgt das Ziel, eine kosteneffiziente und innovative Klimakammer zu entwickeln. Sie soll mit akustischen Emissionssensoren sowie einem hochintegrierten optischen Sensorsystem Korrosionsprozesse visualisieren und quantifizieren. Die dabei erfassten Daten werden mit einer KI-basierten Datenanalysesoftware bewertet. Diese Kombination soll es ermöglichen, Eigenschaften von Korrosionsprozessen in Echtzeit und mit bisher nicht erreichter Präzision zu überwachen.

Ziel ist es, neue Erkenntnisse über Korrosionsmechanismen zu gewinnen. Damit sollen gesicherte Vorhersagen über die Dauerhaftigkeit von Werkstoffen in der praktischen Anwendung getroffen werden können, wie etwa im Brückenbau.

KI-Kompetenz

„Early-Corr gibt uns die Möglichkeit, unsere Expertise in Machine Vision und KI in einer hochinnovativen Anwendung der Werkstoffwissenschaften einzubringen“, erklärt Markus Schatzl, Leiter des Senswork Innovation Labs in München. „Das breite Spektrum an Herausforderungen verlangt unsere kompletten vertikalen Kompetenzen – von der Entwicklung bis zur Integration hochkomplexer Mess- und Prüftechnik.“

Die von Senswork entwickelten smarten KI-Sensorsysteme werden es ermöglichen, Korrosionsvorgänge präzise zu messen und in Echtzeit zu analysieren – ein wichtiger Schritt hin zu effektiven Frühwarnsystemen.

Starke Partner aus Wissenschaft und Industrie

Das Projekt wird durch das Helmholtz-Zentrum Hereon unterstützt. Hereon ist international führendes Institut in der Materialforschung, das die Entwicklung von Machine Learning zur Vorhersage der Korrosionskinetik auf den Zielsubstraten intensiv erforscht. Gemeinsam mit anderen Partnern wird eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie sichergestellt, um die Forschungsergebnisse schnell und effektiv in die Praxis umzusetzen.

Early-Corr wird durch Eurostars, einer Partnerschaft der Europäischen Union für innovative kleine und mittlere Unternehmen, finanziert und stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Korrosionsforschung und -überwachung dar. Das Projekt gilt als Meilenstein in der Korrosionsdiagnostik und soll neue Standards für Qualitätssicherung und Langlebigkeit von Infrastrukturen setzen.

(ID:50471169)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung