Schärferes Gesetz Für F-Gase-Sünder gibt es jetzt sogar Haftstrafen

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Potenziell klimaschädliche fluorierte Gase, sogenannte F-Gase, unterliegen jetzt einem brandneuen, strengeren Gesetz ...

Die Bundesregierung war nicht faul und hat vor Kurzem ein strengeres Gesetz über den Einsazt von F-Gasen (Symbolbild) verabschiedet ...(Bild:  UK Gas)
Die Bundesregierung war nicht faul und hat vor Kurzem ein strengeres Gesetz über den Einsazt von F-Gasen (Symbolbild) verabschiedet ...
(Bild: UK Gas)

Der Bundestag geht gegen klimaschädliche rigoroser F-Gase vor, wie jetzt bekannt wurde. Denn ein Gesetz, das die Abgeordneten noch am Abend des 26. Februar verabschiedet haben, beschränkt nun die Nutzung von fluorierten Treibhausgasen. Sie kommen unter anderem in Kühlschränken, Klimaanlagen und Wärmepumpen zum Einsatz. Die hier aufgezählten Geräte dürfen demnach künftig nur noch verkauft werden, wenn die enthaltenen F-Gase innerhalb strenger Quoten korrekt erfasst und genehmigt wurden. Bei Verstößen drohen den beteiligten Unternehmen Handels- und Herstellungsverbote sowie sogar mehrjährige Gefängnisstrafen.

Diese Gase gehören zu den fluorierten Typen

Zu den F-Gasen zählen nach Angaben von Experten HFKW (teilfluorierte Kohlenwasserstoffe), die sich in Klimaanlagen, Kälteanlagen und Wärmepumpen finden. Beispiele dafür heißen technisch R134a, R404A, R410A. Dann gibt es FKW (perfluorierte Kohlenwasserstoffe). Das sind komplett fluorierte Kohlenwasserstoffe, die ebenfalls als Kältemittel oder in der Industrie verwendet werden. Auch SF₆ (Schwefelhexafluorid) gehört dazu. Es wird in elektrischen Schaltanlagen und als Isoliergas eingesetzt. Und HFO (Hydrofluorolefine) gehören zu den jüngsten dieer Art. Es sind weniger umweltbedrohende, ungesättigte fluorierte Kohlenwasserstoffe, die als Ersatz für HFKW dienen können.

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