JEC Composites Show 2011 Für große Metall-CFK-Strukturteile ist die Verbindung entscheidend

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Große rohrförmige CFK-Strukturteile mit metallischen Verbindungselementen stehen auf der JEC Composites Show 2011 bei CGB, Wallerstein, und Teufelsberger, Wels (Österreich), im Vordergrund. Die CFK-Rohre mit bis 40 m Länge und 0,8 m Durchmesser werden bei CGB auf einer Zugwickelmaschine erzeugt.

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Das Verbindungselement T-Igel ermöglicht eine sichere Kraftübertragung von Metall in große rohrförmige Faserverbundstrukturen. (Bild: Teufelsberger)
Das Verbindungselement T-Igel ermöglicht eine sichere Kraftübertragung von Metall in große rohrförmige Faserverbundstrukturen. (Bild: Teufelsberger)

Erst kürzlich hat der Spezialist für CFK-Großbauteile die komplette Umsetzung des Kunstwerks Mae West in München vorgenommen. Dieses Kunstwerk besteht aus 32 CFK-Rohren mit 52 m Länge.

Damit habe man erstmals die Eignung von CFK als Werkstoff für ein Bauwerk dieser Dimension nachgewiesen.

Formschlüssige Verbindung beeinträchtigt lastoptimierte Struktur des Faserverbundkunststoffs nicht

Auf der Messe wird davon ein großer integrierter Metallflansch als Verbindungselement zu Konstruktionsteilen aus anderen Werkstoffen gezeigt. Die Metall-Composite-Verbindung T-Igel von Teufelsberger mache solche Konstruktionen er möglich.

Basis dieser Verbindung sind Stifte, die auf dem Metallflansch sitzen und für die Haftfestigkeit zwischen Composite und Metall verantwortlich sind. Es entsteht eine formschlüssige Verbindung, ohne die lastoptimierte Struktur des Faserverbundkunststoffs zu beeinträchtigen.

Dazu kommt laut Teufelsberger der Vorteil der einfachen Anwendung. Das mache diese Entwicklung für Serienkonstruktionen aus Metall- und Composite-Strukturteilen attraktiv.

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