Power-to-X-Anwendungen
Für mehr Effizienz: Wasserstoff- und Batterietechnologie kombinieren

Ein Gastbeitrag von Dr.-Ing. Rüdiger Meyer, Application Expert Energy Storage Systems, Business Area Device Connectors, Phoenix Contact, und Thomas Oesselke, Business Development Manager Vertical Market Management Process Industry, Phoenix Contact Electronics 6 min Lesedauer

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Um erneuerbare Energien nachhaltig nutzen zu können, werden Energiespeicherlösungen benötigt. Erfahren Sie, wie die Kombination von Batterien mit Elektrolyse und Brennstoffzellen eine hohe Effizienz möglich macht.

Elektrische Anschlüsse innerhalb eines Batteriemoduls – steckbare Leistungs-, Signal- und Datenverbindungen an der Gerätefrontplatte sowie moderne Leiterplattenanschlusstechnik im Geräteinneren – sorgen für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb.(Bild:  Phoenix Contact)
Elektrische Anschlüsse innerhalb eines Batteriemoduls – steckbare Leistungs-, Signal- und Datenverbindungen an der Gerätefrontplatte sowie moderne Leiterplattenanschlusstechnik im Geräteinneren – sorgen für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb.
(Bild: Phoenix Contact)

Das Zukunftsbild der All Electric Society beschreibt eine Welt, in der regenerativ erzeugte elektrische Energie als primäre Energieform weltweit in ausreichendem Maße und bezahlbar zur Verfügung steht. Grundlage dafür ist die umfassende Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Aufgrund der unvermeidlichen Volatilität von Wind- und Sonnenenergie sind Energiespeicher essenziell für dieses Zukunftsbild. Das größte Potenzial steckt derzeit in Batterieenergiespeichern sowie in der Erzeugung und Anwendung grünen Wasserstoffs. Power-to-X-Anwendungen gelten dabei häufig als Alternative zu Batterieenergiespeichern. Doch es muss kein Entweder-oder-sein: Die Kombination dieser beiden Technologien führt zu effizienten Ergebnissen.

Power-to-X als Energiespeichertechnologie

Energie in Form von Wasserstoff zu speichern basiert auf dem Einsatz nicht unmittelbar verwendeter regenerativer Energie für die Elektrolyse. Dabei wird Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Zur Speicherung wird das Wasserstoffgas üblicherweise komprimiert. In dieser Form kann es dann in Tanks gelagert, transportiert und bei Bedarf wieder entnommen werden. Sobald wieder elektrische Energie benötigt wird, kann der Wasserstoff in Brennstoffzellen unter Verwendung von Umgebungsluft zu Wasser reagieren. Diese Prozesskette nennt sich Power-to-X-Technologie. Der Begriff steht allgemein für die Umwandlung überschüssiger regenerativer Energie in andere Energieträger, meist Gase, Flüssigkeiten oder Wärme.