Steuerungstechnik
Für Recyclinganlagen Programmieren statt Parametrieren

Von Keba 5 min Lesedauer

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Die Anforderungen an Kunststoffrecyclinganlagen nehmen stetig zu. Der Anlagenbauer Erema begegnet dieser Situation mit neuer Hardware und Software. Ein neues Automatisierungskonzept macht Programmieren statt Parametrieren möglich.

Gemeinsam mit Keba setzte Erema ein neues Automatisierungskonzept auf. Ein Bestandteil ist Ketop AP521 Multitouch mit Erema Visualisierung.(Bild:  Keba 2023)
Gemeinsam mit Keba setzte Erema ein neues Automatisierungskonzept auf. Ein Bestandteil ist Ketop AP521 Multitouch mit Erema Visualisierung.
(Bild: Keba 2023)

20 Millionen Tonnen Granulat verarbeiten die rund 7.500 Kunststoffrecyclinganlagen von Erema aus dem oberösterreichischen Ansfelden weltweit pro Jahr. Für den Hersteller dieser Anlagen gilt die Kreislaufwirtschaft als die einzige Option für eine nachhaltige Zukunft. Dafür benötigen Kunststoffrecyclinganlagen, Maschinen und Systemkomponenten moderne Hard- und Softwarekonzepte, die den Recyclingprozess auf ein neues Niveau heben.

Aktuelle Trends auf dem Recyclingmarkt

Trotz der schwierigen globalen Marktsituation liegen Investitionen in Recyclinganlagen im Trend. Das spiegelt sich auch in dem steigenden Umsatz von Erema in den letzten Jahren wider. Zum Teil aufgrund neuer günstiger EU-Vorschriften und der EU-Politik insgesamt, aber auch aufgrund neuer Kundenstrukturen auf dem Markt. In letzter Zeit interessieren sich global agierende Unternehmen für die Produkte von Erema, und auch andere Lösungen für das Recycling von Folienproduktionsabfällen oder Chemikalien sind im Kommen. So hat sich beispielsweise Coca-Cola das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 einen Recyclinganteil von 50 Prozent bei Kunststoffflaschen zu schaffen (Quelle: Packaging Gateway, 2023).