BASF Gelenkschonender Unterbau beugt Verletzungen auf Kunstrasenplatz vor

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Das Hans-Walter-Wild-Stadion, Spielstätte des Bayernligisten Spielvereinigung Bayreuth, hat den ersten Fußballplatz in Deutschland, der mit Kunstrasen der Schweizer Firma XL Turf ausgestattet ist. Unter den grünen Rasenfasern sind mehrere hundert Platten aus dem Kunststoff Neopolen P verlegt, dem expandierten Polypropylen (EPP) des Hannover-Messe-Ausstellers BASF – als energieabsorbierendes Schaumstoffpolster.

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Kennzeichnend für die 20 mm dicke Dämpfungsschicht ist laut Hersteller das hohe Rückstellvermögen. Es erhöhe den Spielkomfort und beuge sportbedingten Verletzungen vor. Aufgrund des Faseraufbaus und der elastischen EPP-Trägerschicht sei der Kunstrasen langlebig, pflegeleicht und witterungsbeständig.

Der Kunstrasen enthält bis zu siebenmal mehr Fasern als herkömmliche Produkte und hat eine viermal höhere Dichte. Spiralförmige Zusatzfasern, die wie Federn wirken, ermöglichten ein natürliches Rückstellen der Fasern.

Die überwiegend geschlossenzelligen, luftgefüllten Partikel des Unterbaus haben einen Polsterfaktor von 2,6 bis 2,8 nach der Prüfvorschrift ISO 4651. Dies gilt als besonders gelenkschonend. Im Gegensatz zum Gummigranulat und der elastischen Trägerschicht in herkömmlichen Kunstrasen lässt sich der Kunstrasen von XL Turf zu 100% recyceln. Pflege und Wartung seien unkompliziert, heißt es. Der Rasen werde lediglich abgesaugt und ausgebürstet. Der Unterbau könne einfach gereinigt oder desinfiziert werden.

BASF auf der Hannover-Messe 2011: Halle 6, Stand C21

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