Starker Tobak! Verpackungshersteller Gerresheimer beendet Übernahmegespräche

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Ein, wie es heißt, schwerer Schlag trifft die Aktionäre des Spezialverpackungsherstellers Gerresheimer ...

Heißer Boden für den Kosmetikverpackungshersteller Gerresheimer! Denn erneut mussten Übernahmegespräche zum strauchelnden Unternehmen beendet werden ...(Bild:  Gerresheimer)
Heißer Boden für den Kosmetikverpackungshersteller Gerresheimer! Denn erneut mussten Übernahmegespräche zum strauchelnden Unternehmen beendet werden ...
(Bild: Gerresheimer)

Gerresheimer, bekannt etwa für Tiegel, Fläschchen und komplexe Spezialglas- und Kunststoffprodukte für die Kosmetikbranche, hat, wie jetzt durchsickert, die Gespräch mit Finanzinvestoren über ein mögliches Übernahmeangebot beendet. Nach eingehender Analyse des aktuellen Diskussionsstandes sei nach Einschätzung der Gesellschaft eine Fortführung der Gespräche offensichtlich nicht im besten Interesse des Unternehmens und seiner Stakeholder. Das sich in turbulentem Fahrwasser befindliche Unternehmen steht bekanntlich schon seit Jahren wiederholt im Fokus von Finanzinvestoren. Dabei ging es immer wieder um eine mögliche Aufspaltung des Konzerns, der auch im Medizinsektor tätig ist.

Immer wieder Lichtblicke, die aber schnell verlöschten

Die jüngste Übernahmefantasie ergab sich demnach im Februar. Nach entsprechenden Berichten hatte der im Mdax gelistete Player damals bestätigt, eine Übernahme durch Finanzinvestoren zu prüfen. Der Aktienkurs war daraufhin bis auf rund 85 Euro nach oben geschnellt. Im Frühjahr hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg dann aber berichtet, dass die Beteiligungsgesellschaft KKR ein mit dem Branchenkollegen Warburg Pincus gebildetes Konsortium verlassen hat. Ende Mai war dann von einem möglichen Angebot von mindestens 70 Euro durch Warburg und KPS die Rede. Aber kurz darauf musste Gerresheimer auch wegen einer weiterhin gedämpften Nachfrage im Kosmetikmarkt bei den Jahreszielen zurückrudern. Es kam noch erschwerend hinzu, dass die Dividende zusammengestrichen wurde, was den Aktienkurs auf Talfahrt brachte. Erholt haben sich die Papiere seitdem auch nicht mehr. Seit Jahresanfang haben die Anteilscheine fast 30 Prozent verloren. Am Mittwoch waren sie 1,1 Prozent höher (bei 50,5 Euro) aus dem Xetra-Handel gegangen. Auf der Handelsplattform Tradegate rutschten Gerresheimer-Aktien zuletzt um 6,5 Prozent zum Xetra-Schlusskurs ab.

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