Zerspanungswerkzeuge

Gewindeplatte beseitigt Standzeit-Schwankungen

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„Eine Nacharbeit ist nicht möglich, denn wenn die Mutter einmal ausgespannt wird, ist die Genauigkeit weg“, verdeutlicht Anton Mauthe. „Deshalb sind wir schon seit langem auf der Suche nach einer konstant arbeitenden Gewindeplatte.“ Die hat das Unternehmen aus Mahlstetten mit der TF-Gewindeschneidplatte von Kyocera jetzt gefunden. „Sie erreicht sicher eine Standzeit von 500 Teilen pro Schneide“, unterstreicht der Geschäftsführer.

TF-Serie – komplett gesinterte Gewindeschneidplatte

Im Vergleich zu den vorher eingesetzten, geschliffenen Gewindeplatten handelt es sich bei der TF-Serie um eine komplett gesinterte Platte. „Sie wird ohne Nachschleifen in einem genauen Pressverfahren hergestellt“, erläutert Rafael Schröer, Geschäftsführer der Kyocera Fineceramics GmbH. „Dabei erreichen wir trotzdem eine sehr scharfe Schneidkante.“ Sowohl bei dem Feinstkorn-Hartmetall-Substrat als auch bei der im PVD-Verfahren aufgebrachten TiAlN-Beschichtung kann das japanische Unternehmen auf eigene Entwicklungen zurückgreifen.

Konstante Standzeit von rund 500 Bauteilen

Der große Vorteil der TF-Platte für den Drehteile-Spezialisten: Alle für die Bearbeitung der Getriebemutter eingesetzten Wendeschneidplatten haben nun eine konstante Standzeit von rund 500 Bauteilen. „Daher können wir alle Platten gemeinsam nach jeder Schicht wechseln und verringern so die Stillstandszeiten der Maschine“, äußert sich Anton Mauthe zufrieden. „Allein wegen der Tatsache, dass wir jetzt mannlos die Nacht durchproduzieren können, hat sich die neue Gewindeplatte gelohnt.“

Dieses positive Ergebnis blieb nicht folgenlos: „Wir steigen großflächig auf die TF-Gewindeplatte um“, bestätigt der Mauthe-Geschäftsführer. „Unsere Mitarbeiter wollen es laufen lassen, deshalb nutzen wir die gesinterte Platte auch bei anderen, weniger anspruchsvollen Aufgaben.“ Und dort sind die Resultate noch besser.

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