Fast die Hälfte weg

Bosch klagt über Gewinneinbruch

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Bosch-Projekte kosten mehr als sie bringen

Bosch investiert seit Jahren Milliarden in die Zukunft. E-Mobilität, Software für das automatisierten Fahren, Wasserstoff, Wärmepumpen und bestimmte Chips gehören zu den Themen, in die Geld gesteckt wird, um darin gut aufgestellt zu sein und einmal Geld zu verdienen. Bisher geht die Rechnung aber offensichtlich nicht auf. Aber Vorfinanzierung ist unabdingbar, was an den Erträgen knabbert. Leider verzögert sich die Marktdurchdringung einiger Neuheiten unerwartet. Auch die fertigen Innovationen würden nicht so nachgefragt, wie erhofft. Man denke nur an Komponenten für Elektrofahrzeuge. Einige Hoffnung macht Bosch der Brennstoffzellen-Antrieb für Lastkraftwagen. Doch bis dahin dürften auch noch Jahre vergehen. Hausgeräte und Herde schwächeln dazu wegen der asiatischen Konkurrenz, zu der die Konsumenten lieber greifen, wie es weiter heißt. Werke mussten geschlossen werden und Produktionen gingen ins Ausland.

Das Bosch-Management blickt auf das Jahr 2026

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern demnach keine Entspannung. Der Wettbewerbs- und Preisdruck dürfte leider eher nochmals zunehmen und die gestiegenen Zölle sich erstmals im vollen Umfang auswirken, prognostiziert die Bosch-Führung. Man rechnet aber mit deutlichen Fortschritten bei der Umsetzung der Sparmaßnahmen und dadurch mit einer entsprechend besseren Ertragslage. Die für Zukunftsinvestitionen benötigte Zielrendite von mindestens sieben Prozent werde man allerdings frühestens 2027 erreichen können (2025 waren es 1,9 Prozent. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr wird dann erst im April erwartet. Dann präsentiert Bosch nämlich die vollständigen und geprüften Jahreszahlen, wozu auch der Nettogewinn zählt.

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