Zerspanung automatisiert

Gezielte Automatisierung für die produktivere Drehteilefertigung

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Auch Roboterzellen werden bei Unternehmen immer beliebter

Auch bei den Robotersystemen von Emag stehen, wie es weiter heißt, die Anforderungen des Werkstücks und des dazugehörigen Produktionsprozesses im Fokus der Entwickler. Entscheidende Fragen, die sie zu beantworten versuchen, sind zum Beispiel, welche Losgrößen in einem bestimmten Zeitraum gefertigt werden sollen und wie autark das angestrebte System arbeiten soll. Gleichzeitig ist die Anbindung der Maschinen auf Basis der Pick-up-Technik besonders einfach, sagt Emag.

Der Roboter legt dabei das Bauteil auf einen Werkstückträger des Maschinenshuttle, an dem die interne Automation wie beschrieben im Anschluss übernimmt. Die Zuführung der Teile in die Roboterzelle erfolgt zum Beispiel mit Zu- und Abführbändern, Palettierern, Schubladen oder per Bin-Picking, wobei jede Möglichkeit naturgemäß andere Stärken und Grundbedingungen mit sich bringt. Welche Möglichkeiten dieser Ansatz eröffnet, zeigt etwa die Kombination von zwei Mehrspindel-Drehautomaten des Typs VL 3 DUO mit einem Roboter. Zunächst werden zwei Bauteile simultan von einer Seite in der ersten Maschine bearbeitet. Anschließend nimmt sie der Roboter, wendet sie und führt sie der Maschine zur Simultanbearbeitung der zweiten Seite zu, was insgesamt zu hohen Ausbringungsmengen in kurzer Zeit führt. Darüber hinaus ließe sich die Zelle leicht an andere Prozesse anpassen. Interessant ist auch das Beispiel „Lkw-Trommelbremse“. Denn hier erfolgt die Verkettung von vier Bearbeitungsmaschinen des Typs VL 8 mittels Roboter auf einer zusätzlichen Verfahrachse – ein Konzept, das die Flexibilität eines Roboters mit der Reichweite eines Portals verschmilzt, wie Emag erklärt.

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Präzise Drehteile durch Systemkombination wirtschaftlicher fertigen

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass die Kombination aus Emag-Pick-up-Know-how mit diversen Automationssystemen von Trackmotion bis zum Roboter zu sehr leistungsstarken und individuell anpassbaren Systemen führt. Neue Maschinen lassen dabei sich jederzeit in den Prozess integrieren, betont Emag. Unter diesen Vorzeichen profitierten auch und gerade Lohnfertiger sowie Zulieferunternehmen. Denn sie produzieren so schneller, fehlerfreier und damit günstiger. Das Spektrum der Bauteile, die produktiver hergestellt werden können, reicht dabei von Zahnrädern über Wellen und Radnaben bis zu Differentialgehäusen und vielen weiteren Bauteilen, die gedreht werden müssen.

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