Werkzeugmaschinen Gildemeister steigert Umsatz und Ertrag

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Gildemeister AG, Bielefeld, konnte im Verlauf des vergangenen Jahres Auftragseingang, Umsatz und die Ertragskennzahlen im Vergleich zum Vorjahr kontinuierlich steigern. Damit hat der Werkzeugmaschinenhersteller laut eigener Mitteilung seine Ziele erreicht. Die weltweite Nachfrage nach Werkzeugmaschinen zeige sich weiterhin stabil.

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Maschinen von Gildemeister sind derzeit gut gefragt. (Bild: Gildemeister)
Maschinen von Gildemeister sind derzeit gut gefragt. (Bild: Gildemeister)

Gildemeister hat im Geschäftsjahr 2011 den zweithöchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt, heißt es weiter. Er überstieg den Wert des Vorjahrs um 310,9 Mio. Euro und lag bei 1,6877 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3768 Mrd. Euro). Dies entspreche einem Anstieg von 23%.

Gildemeister wächst im Inland stärker als im Ausland

Im vierten Quartal erreichte der Umsatz 493,4 Mio. Euro (Vorjahr: 518,4 Mio. Euro). Die Auslandsumsätze des Konzerns erhöhten sich um 20% auf 1,0551 Mrd. Euro, die Inlandsumsätze beliefen sich auf 632,6 Mio. Euro (+27%). Die Exportquote betrug 63% (Vorjahr: 64%).

Der Auftragseingang war der höchste in der Unternehmensgeschichte, wie Gildemeister weiter mitteilt: Er erreichte 1.927,3 Mio. Euro und lag um 508,9 Mio. Euro bzw. 36% über dem Vorjahr (1.418,4 Mio. Euro). Im vierten Quartal erreichte der Auftragseingang 415,0 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 404,6 Mio. Euro).

Die Aufträge aus dem Inland stiegen im Gesamtjahr um 42% auf 764,2 Mio. Euro (Vorjahr: 537,7 Mio. Euro). Die Bestellungen aus dem Ausland nahmen um 32% auf 1,1631 Mrd. Euro zu (Vorjahr: 880,7 Mio. Euro). Der Auslandsanteil betrug 60%.

Am 31. Dezember 2011 betrug der Auftragsbestand im Konzern 811,2 Mio. Euro; er lag damit um 182,9 Mio. Euro beziehungsweise um 29% über dem Vorjahreswert (31.12.2010: 628,3 Mio. Euro).

Ertragszahlen bei Gildemeister ebenfalls deutlich verbessert

Auch den Ertrag konnte Gildemeister nach eigenen Angaben deutlich steigern. Das EBITDA betrug im Gesamtjahr 146,1 Mio. Euro (Vorjahr: 74,5 Mio. Euro); das EBIT erhöhte sich auf 112,5 Mio. Euro (Vorjahr: 45,0 Mio. Euro). Das EBT stieg auf 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) und der Jahresüberschuss im Konzern auf 45,5 Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro).

Im vierten Quartal erreichte das EBITDA 56,5 Mio. Euro (Vorjahr: 44,3 Mio. Euro), das EBIT betrug 46,0 Mio. Euro (Vorjahr: 35,9 Mio. Euro). Das EBT erhöhte sich auf 40,3 Mio. Euro (Vorjahr: 24,8 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 27,4 Mio. Euro (Vorjahr: 17,9 Mio. Euro).

Das Eigenkapital stieg um 242,3 Mio. Euro auf 655,2 Mio. Euro (Vorjahr: 412,9 Mio. Euro) im Wesentlichen aufgrund zweier Kapitalerhöhungen und infolge des Jahresüberschusses. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 47,8% (Vorjahr: 30,4%). Die Aktien, die Gildemeister im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworben habe, minderten das Eigenkapital um 20,7 Mio. Euro (3,0% der Stimmrechte).

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