Verkauft! GMH-Gruppe verkauft Harz Guss Zorge an US-Investor

Quelle: Harz Guss Zorge 2 min Lesedauer

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Die GMH-Gruppe passt ihr Portfolio an. Das hat nun zur Folge, dass die Eisengießerei Harz Guss Zorge aus Walkenried an den Investor Hugh Aiken geht.

Die GMH-Gruppen-Tochter Harz Guss Zorge (HGZ) ist seit ein paar Tagen rechtskräftig an den US-amerikanischen Investor Hugh Aiken verkauft worden, wie heute bekannt wurde. GMH will sich seinen Kerngeschäften stärker widmen.(Bild:  GMH-Gruppe)
Die GMH-Gruppen-Tochter Harz Guss Zorge (HGZ) ist seit ein paar Tagen rechtskräftig an den US-amerikanischen Investor Hugh Aiken verkauft worden, wie heute bekannt wurde. GMH will sich seinen Kerngeschäften stärker widmen.
(Bild: GMH-Gruppe)

Im Zuge einer Kursänderung in Richtung auf die Kerngeschäftsfelder Kreislaufwirtschaft (Recycling), Green Steel (insbesondere warmgewalzte Langprodukte) und Heavy Forging (Großschmiedestücke), trennt sich die GMH-Gruppe von der Eisengießerei Harz Guss Zorge GmbH (HGZ) aus dem niedersächsischen Walkenried. Letztere ist spezialisiert auf kernintensiven, maßgeschneiderten Eisenguss und Entwicklungspartner für namhafte Hersteller aus den Bereichen Baugeräte, Kompressoren-, Eisenbahn- und Maschinenbau. HGZ beschäftigt knapp 450 Mitarbeiter und gehörte seit dem Jahr 2000 zur Gruppe. Und der US-amerikanische Investor Hugh Aiken hat über die vergangenen drei Jahrzehnte bereits in mehrere Eisen, Stahl und Aluminium verarbeitende Unternehmen in den USA und Europa (Polen, Frankreich und Schweden) investiert. Wie betont wird, konnte deren Profitabilität dadurch gesteigert werden. Der Kaufvertrag zwischen der GMH-Gruppe und Hugh Aiken wurde am 12. November unterschrieben und am 21. November rechtswirksam vollzogen.

So soll es mit Harz Guss Zorge jetzt weitergehen ...

Das Ganze begründet den Übergang von HGZ auf den neuen Eigentümer rückwirkend zum 1. September 2024, wie man noch erfährt. Verkäufer, Käufer und Mitarbeitende wollen nun durch Beiträge in Millionenhöhe die künftige Finanzkraft von HGZ stärken. Und der Investor habe sich auch dabei zum Ziel gesetzt, die Produktivität zu erhöhen, die technischen Verfahren zu verbessern sowie die Kundenbeziehungen zu vertiefen und auszubauen. Aiken, der übrigens auch Französisch und Deutsch spricht, übernimmt zunächst auch die Geschäftsführung bei Harz Guss Zorge, während nach einem neuen Geschäftsführer für das Unternehmen gesucht wird. Für die Mitarbeiter von HZG bedeute diese Entwicklung einen stärkere Schwerpunkt auf die spezifischen Herausforderungen der Gießerei. Dazu zählen unter anderem die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks, eine Priorisierung von Investitionen, die Optimierung von Sandentsorgung und Recycling sowie nicht näher genannte Automatisierungsmaßnahmen. Gleichzeitig bleibe die anhaltende Konkurrenz durch Niedriglohnländer aus Asien und der Türkei aber auch eine zentrale Herausforderung.

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