Große Aluminiumteile fräsen Grob-Fräsmaschine sorgt für Hochpräzision am größten Teleskop der Welt

Quelle: Pressemitteilung der Grob Werke 3 min Lesedauer

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Im Jahre 2028 soll das größte optische Teleskop der Welt ins All blicken – das Extremely Large Teleskop, kurz ELT. Sein Spiegel wir 39 Meter Durchmesser haben. Grob-Maschinen unterstützen den Bau.

Blick auf das größte Spiegelteleskop der Welt – das Extremely Large Telescope (ELT) – das ab 2028 in Chile den Himmel observieren soll. Rund 39 Meter misst der Spiegel. Gebraucht werden außerdem große Aluminiumteile. Diese stellt ein hochpräzises Fräszentrum von Grob her.(Bild:  Nova)
Blick auf das größte Spiegelteleskop der Welt – das Extremely Large Telescope (ELT) – das ab 2028 in Chile den Himmel observieren soll. Rund 39 Meter misst der Spiegel. Gebraucht werden außerdem große Aluminiumteile. Diese stellt ein hochpräzises Fräszentrum von Grob her.
(Bild: Nova)

Ein Zusammenschluss führender universitärer Astronomieinstitute namens Nova leitet ein internationales Konsortium, das eines der ersten Instrumente baut, die an diesem Teleskop angebracht werden, wie die Grob Werke informieren. Die Fertigung dieser massiven astronomischen Komponenten fordert große Aluminiumteile mit außerordentlicher Präzision, die im Mikrometerbereich liegt, wie es weiter heißt. Die Nova-Experten (Nova = Nederlandse Onderzoekschool voor Astronomie) stellten deshalb schnell fest, dass ihre vorhandene Fräsmaschine für diese Anforderungen nicht genügt. Die Bauteile, die bisher produziert wurden, waren um einiges kleiner als die Instrumente, die wir für das ELT nötig sind. Deshalb hat man sich nach eine größeren Fräsmaschine umgesehen.

Eine Grob-Fräsmaschine überzeugt Astronomen

Weil Nova eine staatlich geförderte Einrichtung ist, war man an den Ausschreibungsprozess für die neue Maschine gebunden. Eine der Hauptanforderungen war es, Bauteile mit der gleichen Toleranz wie bisher herstellen zu können. Diese liegt im Bereich von 10 bis 20 Mikrometer. Die Präzision soll auch noch über eine Distanz von über einem Meter beibehalten werden können, wie Nova betont. Nach umfangreicher Evaluierung waren vier Hersteller in der näheren Auswahl. Doch letztendlich fiel die Wahl auf die Fräsmaschine G750 von Grob. Die G750 ist ein leistungsstarkes Fräsbearbeitungszentrum, das laut Hersteller für hohe Präzision und Effizienz steht. Sie biete also die erforderliche Stabilität und Genauigkeit, um die komplexen Teile für die astronomischen Instrumente des ELT herzustellen. Aber nicht nur die Hardware von Grob habe überzeugt, sondern auch die Flexibilität mit der auf die Wünsche und Anforderungen von Nova eingegangen worden sei.

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Bei der G750 handelt es sich laut Beschreibung der Grob Werke um ein 5-Achs-Universalbearbeitungszentrum. Ihre Verfahrwege werden in X-Richtung mit 1.000 Millimeter angegeben, in Y-Richtung mit 1.100 Millimeter und mit 1.175 Millimeter in der Z-Achse. Damit lassen sich also auch relativ große Bauteile mit der nötigen Genauigkeit fräsen.

Fräsmaschine integriert sich gut in Fertigungslinie

Um potenzielle Risiken zu minimieren, wurde die Maschine in einer Anlage mit einer sehr stabilen Temperaturkontrolle untergebracht, heißt es weiter. Zu viel thermische Ausdehnung kann bekanntlich den Produktionsprozess von der Präzision her beeinträchtigen, weshalb es wichtig ist, eine Umgebung zu schaffen, die die genaue Bearbeitung der Bauteile unterstützt. Zusätzlich wurde die G750 mit einer modernen Koordinatenmessmaschine kombiniert, die in einer Reinraumumgebung der ISO-Klasse 6 steht. Diese Kombination versetze Nova in die Lage, die hochpräzisen, gefrästen

Bauteile zu messen und schließlich zu montieren.

Die Anlage, die die Fräsmaschine beherbergt, gilt als einzigartig und erlaubt es den Astronomen, den gesamten Konstruktions- und Fertigungsprozess intern zu kontrollieren. Ohne diese Anlage. merkt Nova an, wäre man dort nicht in der Lage, Instrumente für das größte optische Teleskop der Welt zu bauen. Die Integration der G750 in den Fertigungsprozess habe außerdem entscheidende Vorteile gebracht. Denn die monolithische Konstruktionsphilosophie von Nova, bei der die Anzahl der Schnittstellen minimiert und viele Einzelkomponenten in einem einzigen Teil zusammengefasst werden, hat zur Verringerung von Ausrichtungs- und Toleranzproblemen beigetragen.

Die Fertigungslinie von Nova, die die G750 enthält, habe gezeigt, dass sie nicht nur für den astronomischen Bereich geeignet sei, sondern auch für die Hochpräzisionsindustrie. Durch die interne Kontrolle des gesamten Konstruktions- und Fertigungsprozesses können laut Hersteller viele Risiken minimiert werden, was zu einer erhöhten Effizienz und Qualität der mit dieser Maschine gefertigten Teile führt. So habe sich die G750 von Grob als wichtiger Bestandteil der Fertigungskette von Nova erwiesen. Laut Nova ist die G750 sogar präziser als es nötig ist.

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