China Market Insider
Grüne Projekte in China werden einfacher

Von Henrik Bork

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China und die EU haben sich auf erste gemeinsame Standards für „grüne Investitionen“ geeinigt. Die Vereinbarung ist am Rande des Weltklimagipfels in Glasgow unterzeichnet worden – weitgehend unbeachtet von der breiten Öffentlichkeit.

(Bild:  ©Eisenhans - stock.adobe.com)
(Bild: ©Eisenhans - stock.adobe.com)

Für Deutschlands fertigende Industrie ist die Vereinbarung dennoch wichtig, denn sie wird grenzübergreifende Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Partnern erleichtern, sofern sie dem Klimaschutz nützen. Es handelt sich dabei um ein Klassifikationssystem für grüne Investitionen namens „Common Ground Taxonomy – Climate Change Mitigation”. Darauf haben sich die Regierungen am Rande des COP26-Gipfels in Glasgow von der Internationalen Plattform für nachhaltige Finanz (IPSF) geeinigt.

Neben China und der EU sind 16 weitere Länder Mitglieder dieser Plattform, darunter auch Indien und Japan. Gemeinsam sind sie für 55 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich. Die neue Absprache über gemeinsam definierte Eckwerte, wann Investitionen und bestimmte Projekte als „grün“ oder nachhaltig bezeichnet werden dürfen, wird von Investoren als wichtiger Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel bewertet, obwohl sie freiwilliger Natur sind.

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