Kompakter Energieerzeuger

Grüner Wasserstoff aus kleinem Kraftwerk

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Einzelelemente können ohne Probleme zusammengeschaltet werden

In den Abmessungen der Tandemzelle sei man allerdings noch dadurch begrenzt, dass das Modul das zwar Wasser direkt spalte, aber dazu eben auch Strom von einer Seite auf die andere fließen müsse. Bei zunehmender Modulfläche wirken sich die steigenden Widerstände dann ungünstig auf das System aus. Zum aktuellen Stand hat sich das vorliegende Format aber als optimal erwiesen. Es ist stabil und deutlich größer als alle vergleichbaren Varianten, die es bisher gibt, wie die IKTS-Forscher betonen. Die kompakten Elemente könnten ohne negative Nebeneffekte ganz nach Bedarf zusammengeschaltet werden, was von einem Einzelmodul bis zu großflächigen Arealen klappe – ein maßgeblicher Vorteil dieser Fraunhofer-Entwicklung, so die Meinung der Forscher.

So soll es mit dem kompakten Wasserstoff-Gewinnungsmodul weitergehen ...

Dass das Modul und die Zusammenschaltung stabil und reibungslos funktionieren, haben die Projektpartner in zahlreichen Feldversuchen bereits bewiesen. Doch die Fraunhofer-Teams, die ihren Reaktor im Juni erstmals erfolgreich auf der Messe Achema 2024 in Frankfurt präsentierten, planen längst die nächsten Schritte. Zum einen haben sie das Ziel, ihre erfolgreiche Institutszusammenarbeit per Folgeprojekt fortzusetzen, zum anderen planen sie, ihre Entwicklung in Kooperation mit Unternehmen in verschiedene Richtungen weiterentwickeln. Das könnte für eine direkte, sichere und effizientere dezentrale Wasserstofferzeugung und -versorgung eine große Rolle spielen.

Das Projekt gilt demnach auch als ein gelungenes Beispiel für die institutsübergreifende Zusammenarbeit und Kombination sich ergänzender Fraunhofer-Kompetenzen. Im Rahmen des nun zum Abschluss gebrachten Vorhabens erforschte das Fraunhofer-IKTS die Materialien und die Prozessierungen für die fotoaktive Schicht. Die Kollegen des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) brachten ihre Erfahrung in der Großflächenbeschichtung mittels physikalischer Gasphasenabscheidung ein. Das Reaktordesign, die günstige und zuverlässige Fertigung und anschließende Evaluierung der Module lag in den Händen des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik (CSP), wie man weiter erfährt.

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