Härterei Reese Härterei Reese in Bochum erweitert Anlagenkapazität
Bochum (jk) – Die Härterei Reese Bochum GmbH investiert rund 15 Mio. Euro in den Ausbau technischer Anlagen. Es ist die größte Investition seit der Unternehmensgründung vor knapp 60 Jahren. Mit diesem Ausbau soll der technische Vorsprung bei der Wärmebehandlung besonders großer Konstruktionselemente gesichert werden.
Anbieter zum Thema
Dabei handelt es sich zum Beispiel um Zahnräder für Offshore- und Windkraftanlagen sowie um schiefsantriebe mit über 4 m Durchmesser. Diese schwergewichtigen Teile werden aus ganz Europa angeliefert, um am Standort Bochum auf die gewünschte Härte und Verschleißfestigkeit gebracht zu werden. Schon seit längerem stellt die Härterei Reese einen steigenden Bedarf bei der Wärmebehandlung großer Teile fest. Mit der Erweiterung der Anlagenkapazität wird auch das Betriebsgelände um 9000 m² größer und auch eine neue Werkshalle errichtet.
Geschäftsführer Gerhard Reese nannte aus Anlass der Grundsteinlegung beeindruckende Zahlen für das Umsatzwachstum: Sowohl im Jahr 2005 als auch 2006 lag die Steigerung bei rund 25%. Auch in diesem Jahr wird ein Anstieg auf hohem Niveau – etwa 15% – erwartet, der nur aufgrund der begrenzten Kapazität der bestehenden Anlagen „gebremst“ werde. Gerhard Reese: „Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlagen Mitte 2008 werden wir den Kapazitätsengpass überwinden und unseren Kunden im Maschinen- und Anlagenbau entscheidende Vorteile bei der Wärmebehandlung von großdimensionierten Konstruktionselementen bieten.“
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:227635)