China Market Insider
Wie US-Hafengebühren für China-Schiffe globale Lieferketten beeinträchtigen

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Washington verschärft im Handelsstreit mit Peking noch einmal deutlich seinen Ton. Ab Oktober sollen an US-Häfen anlegende Schiffe aus China mit hohen Gebühren belastet werden.

In unserem China Market Insider versorgen wir Sie regelmäßig mit relevanten Informationen direkt aus China.(Bild:  © Eisenhans - stock.adobe.com)
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Die Maßnahme trifft nicht nur Schiffe, die unter chinesischer Flagge fahren, sondern nach offizieller US-Ankündigung auch in China gebaute Frachter und Autotransporter. Die US-Regierung begründet das neue Gebührenmodell damit, seine seit Jahren schrumpfende Schiffbauindustrie wiederbeleben zu wollen. Dazu sei es nötig, Chinas „Dominanzziele“ zu konterkarieren, hieß es in Washington.

In Peking hat die neue US-Gebührenspirale scharfe Kritik ausgelöst. Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, He Yadong, nannte die Maßnahme „typischen wirtschaftlichen Zwang“.„China wird entschlossene Schritte ergreifen, um seine legitimen Rechte und Interessen zu schützen“, sagte er wörtlich auf einer Pressekonferenz in Peking.