Verwicklungen! Handschellen klicken bei Hyundai in den USA

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Hunderte Festnahmen bei einem im Bau befindlichen Hyundai-Werk in den USA haben zu diplomatischen Verstimmungen geführt, so die dpa.

Hunderte von Festnahmen gab es gestern bei einem im Werden befindlichen Batteriewerk von Hyundai in den USA. FBI und Einwanderungsbehörde ICE fahnden nach illegalen Arbeitern ...(Bild:  Hyundai)
Hunderte von Festnahmen gab es gestern bei einem im Werden befindlichen Batteriewerk von Hyundai in den USA. FBI und Einwanderungsbehörde ICE fahnden nach illegalen Arbeitern ...
(Bild: Hyundai)

Die Staatsanwaltschaft in den USA spricht von laufenden Untersuchungen, bei denen es darum geht, illegale Beschäftigung und Ausbeutung von Arbeitnehmern zu vermeiden. Die deshalb erfolgte Festnahme von Hunderten von Personen bei Hyundai in den USA werden von Südkorea aber nicht einfach so hingenommen! Ein Sprecher des Außenministeriums in Seoul teilte mit, man habe der US-Botschaft übermittelt, man sei besorgt über die Vorgänge und bedaure diese. Wirtschaftliche Aktivitäten von in den USA investierenden Unternehmen sowie die Rechte und Interessen der eigenen Staatsbürger dürfen aber nicht in unfairer Weise verletzt werden, heißt es dabei. Der Autobauer teilte auf Anfrage mit, dass nach derzeitigem Kenntnisstand keiner der Festgenommenen direkt bei der Hyundai Motor Company beschäftigt ist.

FBI und ICE schlagen zu

Man halte sich laut Botschaft stets an Gesetze und Vorschriften. Die Ermittlungen respektive Festnahmen sind demnach auf einer Baustelle eines Unternehmens für Batteriezellen erfolgt. Laut deren Webseite ist das ein Joint Venture, an dem die Hyundai Motor Group und ein südkoreanisches Energieunternehmen beteiligt sind. Am Vortag hatte es nach US-Behördenangaben unter anderem vom FBI und der Einwanderungsbehörde ICE eine Durchsuchung im fraglichen Batteriewerk bei Hyundai im US-Bundesstaat Georgia gegeben. Es seien rund 475 Ausländer festgenommen worden, die sich entweder illegal in den USA aufhielten oder dort ohne entsprechende Erlaubnis arbeiten würden. Aber bei den meisten handle es sich um Koreaner. Genaue Zahlen nannten die US-Behörden aber nicht.

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