Euromold 2012 Hans Hermann Bosch gewinnt Euromold Award

Redakteur: Eric Culp

Werkzeughersteller Hans Hermann Bosch ist mit dem Euromold Award ausgezeichnet worden. Das Unternehmen erhielt den Preis für ein Abtragverfahren, mit dem sich hochpräzise Bauteile herstellen lassen.

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Die Gewinner (v.l.): Christof Wagner, Hans Bosch GmbH (Gold), Dr. Johannes Homa, Lithoz GmbH (Silber) und Dr. Florian Bechmann, Concept Laser GmbH (Bronze)
Die Gewinner (v.l.): Christof Wagner, Hans Bosch GmbH (Gold), Dr. Johannes Homa, Lithoz GmbH (Silber) und Dr. Florian Bechmann, Concept Laser GmbH (Bronze)
(Bild: Fouhy)

Nach dem Stand der Technik werden heute metallische Elektroden für den Abtrag eingesetzt. Diese haben jedoch Nachteile. Wenn man statt der Metallelektroden jedoch Elektroden einsetzt, die nur eine geringe elektrische Leitfähigkeit aufweisen und diese gezielt an den Stellen galvanisch beschichtet, kann die Problematik der Seitenspalteffekt eliminiert werden. Als optimales Elektrodenmaterial hat sich eine äußerst korrosionsbeständige erodierbare Oxidkeramik erwiesen.

Generatives Fertigungsverfahren verarbeitet technische Keramiken

Lithoz aus Österreich hat den Silbernen Award für ein generatives Fertigungsverfahren. Dieses macht es möglich, technische Keramiken zu verarbeiten. Mit dem LCM (Lithography based Ceramic Manufacturing)-Verfahren und mit der dazugehörigen Maschine Cerafab 7500 können Bauteile aus technischer Keramik in gleicher Dichte, Festigkeit und Präzision wie mit herkömmlichen Fertigungstechnologien hergestellt werden.

Generative Metall-Laserschmelzanlage bewirkt Produktivitätsschub

Der Award in Bronze ging an Concept Laser für eine generative Metall-Laserschmelzanlage zur werkzeuglosen Herstellung von Bauteilen. Der neu entwickelte 1-kW-Hochleistungslaser bietet eine Produktivitätsteigerung maximal um den Faktor 10 im Vergleich zu marktüblichen Laserschmelzanlagen.

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