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Um den vom Kunden vorgegebenen Liefertermin einzuhalten, beauftragte Erlas den Rexroth-Systemintegrator Fritz Automation GmbH mit der Unterstützung bei der Inbetriebnahme der Anlage. Die Spezialisten nutzten ein ruckbegrenztes Bewegungsgesetz, um die für den Prozess erforderliche Bewegungsgüte zu erreichen. Zudem erhöht sich die Lebensdauer der Mechanik.
Antriebsbasierte Sicherheit ist Voraussetzung für 24-Stunden-Betrieb
Alle prozessspezifischen Bewegungen werden durch Antriebe der Baureihe Indradrive von Rexroth realisiert. Die Engineeringumgebung Indraworks stellt die notwendigen Tools für eine schnelle Inbetriebnahme und Diagnose der Antriebe und der Steuerung bereit. Die Anlage erfüllt die Vorgaben der Maschinenrichtlinie und der IS0 13849 zur Maschinensicherheit. Dazu tragen die zertifizierten antriebsintegrierten Sicherheitsfunktionen der Indradrive-Antriebe entscheidend bei. Ein besonderer Vorteil: Erlas kann die Sicherheitsfunktionen sowohl bei einzelnen Achsen als auch bei definierten Sicherheitszonen auslösen. Auf diese Weise können mehrere Inbetriebnehmer bei normgerechter Sicherheit parallel die Bewegungsabläufe verschiedener virtueller Leitachsen optimieren.
Darüber hinaus ist die antriebsbasierte Sicherheit die Voraussetzung für einen echten 24-Stunden-Betrieb. Während der Betreiber bei anderen Konzepten die Maschine spätestens nach acht Stunden für eine Dynamisierung abschalten muss, um „schlafende Fehler“ aufzudecken, läuft bei den Indradrive-Antrieben eine Zwangsdynamisierung online im Hintergrund. Damit kann die Anlage rund um die Uhr in Betrieb sein.
* Carsten Kobusch ist Leiter Applikation elektrische Antriebe im Vertrieb Branche Montage und Handling bei der Bosch Rexroth AG in 97816 Lohr am Main
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