Wo ist der Datenschutz?

Hauptübeltäter und -opfer bei Datenmissbrauch und Cyberattacken

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Das sind die Hauptopfer von Cyberattacken

Was Cyberangriffe anbelangt, sind in Deutschland übrigens Rheinmetall und Politiker die beliebtesten Hacker-Ziele. Deutschland ist das zweitbeliebteste Land in dieser Hinsicht. Opfer Nummer eins sind die USA. Microsoft ist dabei das Hauptziel. Die Vergehen reichen von der Offenlegung sensibler Daten über die Bespitzelung von Mitarbeitern bis hin zum Zugriff auf Überwachungskameras in Schlafzimmern. Bei einem sogenannten Massen-Doxing wurden etwa personenbezogene Daten von 1.000 Politikern und anderen Prominenten aus Deutschland im großen Stil gesammelt, gebündelt und veröffentlicht. Mit insgesamt 4.852 Angriffen sind vor allem privatwirtschaftliche Unternehmen wie Spotify, Shell, die Telekom oder Volkswagen betroffen. Aber auch öffentliche Einrichtungen (deutsche Polizei, Gemeinden, Rathäuser oder Universitäten) hatten mit Cyberattacken zu kämpfen. Opfer Nummer eins ist, wie bereits gesagt, Microsoft, mit 20 gemeldeten Cyber-Security-Angriffen. Dazu gehört etwa ein Leak von über 2.000 Mitarbeiterakten. Sam Altmans „OpenAI“, dessen prominentestes Produkt „ChatGPT“ sein dürfte, steht mit zehn Cyberattacken auf dem zweiten Platz. Acht Attacken gingen an den US-amerikanischen Telekommunikationskonzern AT&T, der somit den dritten Platz belegt.

Das weltweite Geschehen in Sachen Cyberattacken seit 2008:

  • 1. Microsoft wurde 20 Mal attackiert;
  • 2. „OpenAI“ meldete 10 Cyberangriffe;
  • 3. AT&T litt unter acht Hackerangriffen;
  • 4. T-Mobile US registriere sieben Attacken;
  • 5. T-Mobile wurde gleich oft bedroht;
  • 6. Die gleiche Zahl an Angriffen meldeten diverse Regierungseinrichtungen;
  • 7. Google sah sich auch sieben Angriffen ausgesetzt;
  • 8. Bei Twitter (heute X) waren es sechs Attacken;
  • 9. Auch das FBI blieb mit sechs Angriffen nicht ungeschoren;
  • 10. Und ebenfalls sechs Cyberattacken betrafen Cloudflare;

Mit jeweils fünf Hackerattacken belegen das US-Verteidigungsministerium, Toyota; Samsung Electronics,Rheinmetall und die Lufthansa die Plätze 11 bis 15. Am wenigsten Ziel von Cyberangriffen waren mit jeweils vier Versuchen Twilio, Spotify, Shell, Rockstar Games und Netways.

Cyberangriffe rangieren von lachhaft bis hochgefährlich

Generell ist die Art der erbeuteten Daten aus dem Ranking der Cyber-Security-Attacken mannigfaltig und teilweise skurril, wie Hostinger anmerkt. Ein fünfjähriger Schüler etwa nimmt Ausdrucke mit Patientendaten als Zeichenpapier mit in die Schule. Zum Teil sind die Angriffe aber auch besorgniserregend. So bietet ein Hacker Daten von über 48 Millionen Nutzern der Shanghaier Covid-19-App zum Verkauf an. Und nordkoreanische Cyberkriminelle greifen russische Raketenhersteller an. Eine weitere Hackergruppe von dort koordiniert „DDoS“-Angriffe gegen Webseiten der Bundeswehr.

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