Schleifmaschinen Hauser-Maschinen seit 110 Jahren am Markt

Redakteur: Stéphane Itasse

Der Name Hauser, heute für Koordinatenschleifen bekannt, steht weltweit seit 110 Jahren für Präzisionsmaschinenbau. Die Produktlinie Hauser stellt in der amerikanischen Hardinge-Gruppe einen festen Bestandteil dar, eingebunden in die L. Kellenberger & Co. AG, mit den beiden Schweizer Werken in St. Gallen und in Biel, wie das Unternehmen mitteilt.

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Schon 1898, als Heinrich Hauser seine erste Spezialmaschine auslieferte, gehörte die Umsetzung des Genauigkeits- und Qualitätsanspruches zur Selbstverständlichkeit, heißt es. Dieser Anspruch habe sich in den folgenden Jahren zu einem Bestandteil des Unternehmens Hauser entwickelt.

Nach der Jahrhundertwende ließen steigende Anforderungen an die Präzision erkennen, dass herkömmliche Bohr- und Schleifmaschinen nicht mehr genügten. In der Folge stellte Hauser 1924 erste Koordinaten-Bohrmaschinen her, 1945 folgte dann die erste Koordinaten-Schleifmaschine. 1968 wurden die ersten numerisch gesteuerten Maschinen gebaut, 1975 folgten die ersten vollwertig bahngesteuerten CNC-Maschinen.

Durch die High-End-Philosphie ist das Koordinatenschleifen bis zum heutigen Tag ein typischer Nischenmarkt geblieben: Maschinenbau in eher kleinen Stückzahlen, für anspruchsvolle Bearbeitungen im Stanzwerkzeugbau und im Formenbau sowie auch für die Kleinserienfertigung bei hochwertigen Produktionsanwendungen.

Die Hardinge Grinding-Group hat sich laut Angaben mit einem klaren Kommittment hinter das Produkt Hauser gestellt und beabsichtigt, auch in Zukunft Koordinaten-Schleifmaschinen anzubieten, welche im Spannungsfeld zwischen den Techniken wie Erodieren, Hartfräsen und Schleifen Wettbewerbsvorteile schaffen.

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