Es läuft schlecht Hausgerätehersteller BSH streicht rund 1.400 Stellen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Aufgrund der, wie es heißt, schlechten Nachfrage nach seinen Produkten will sich BSH von etwa 1.400 Beschäftigten trennen.

Die Marktlage macht es für den Hausgerätehersteller BSH leider nötig, sich von weit über tausend Mitarbeitern zu trennen. Hier die Begründung ...(Bild:  BSH)
Die Marktlage macht es für den Hausgerätehersteller BSH leider nötig, sich von weit über tausend Mitarbeitern zu trennen. Hier die Begründung ...
(Bild: BSH)

Der Hausgerätehersteller BSH will rund 1.400 Beschäftigte entlassen. Es heißt, dass dieser Schritt notwendig ist, weil das Unternehmen dauerhaft mehr produziert als es zu verkaufen in der Lage ist. Begründet wird die Entscheidung etwa dadurch, dass der Immobilienmarkt am Boden liegt und sich das Kaufverhalten der Verbraucher in Richtung billigere Geräte entwickelt hat. Am stärksten betroffen sei der BSH-Standort Bretten in Baden-Württemberg. Denn dort soll bis Ende März 2028 unter anderem die Produktion von Herden und Dunstabzugshauben nebst der gesamten Logistik beendet werden. Etwa 980 Beschäftigten sind demnach davon betroffen. Auch soll die Waschmaschinenproduktion im brandenburgischen Nauen bis Mitte 2027 auslaufen, was rund 440 Beschäftigten den Job koste. „Uns ist bewusst, dass ein solcher Schritt mit Sorgen und Unsicherheiten verbunden ist“, so Matthias Metz, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung. Er sei aber das zwangsläufige Ergebnis einer intensiven Analyse der Geschäftslage. BSH will außerdem mit der Vertretung der Arbeitnehmer nach möglichst sozialverträglichen Abwicklungsmöglichkeiten suchen. Die IG Metall und der Brettener Betriebsrat forderten die Geschäftsführung allerdings auf, die Pläne zu verwerfen und über Zukunftskonzepte zu sprechen. Man wünsche sich mehr Transparenz und echte Mitbestimmung und nicht nur vollendete Tatsachen, vor die man einfach gestellt werde. Zu den BSH-Marken gehören übrigens Bosch, Siemens, Neff und Gaggenau. Die Abkürzung BSH stand früher für „Bosch und Siemens Hausgeräte“. Bis Anfang 2015 war BSH ein Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und Siemens.

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