Gleitlager von Igus Heavy-Duty-Gleitlager ist kaum klein zu kriegen

Redakteur: Peter Königsreuther

Schon heute kommen Iglidur-Gleitlager etwa in Hubschwingen von Frontladern zum Einsatz, wie Igus klar stellt. Für noch härtere Anwendungen, zum Beispiel in der Baumaschinen- oder Agrarbranche, bei denen sehr hohe Kräfte auf Lagerstellen wirkten, habe der motion-plastics-Spezialist den Heavy-Duty-Werkstoff iglidur TX1 im Programm.

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Igus präsentiert iglidurf TX1: Das Kunststoff-Gleitlager zeichnet sich durch eine extrem hohe Druckfestigkeit und eine lange Lebensdauer aus. Es verfüge außerdem über eine hohe Medien- sowie Temperaturbeständigkeit bis kurzzeitig 170 °C.
Igus präsentiert iglidurf TX1: Das Kunststoff-Gleitlager zeichnet sich durch eine extrem hohe Druckfestigkeit und eine lange Lebensdauer aus. Es verfüge außerdem über eine hohe Medien- sowie Temperaturbeständigkeit bis kurzzeitig 170 °C.
(Bild: Igus)

Dieser Werkstoff zeichne sich durch eine sehr hohe Druckfestigkeit und eine lange Lebensdauer aus. Er verfügt außerdem über eine hohe Medien- sowie Temperaturbeständigkeit von kurzzeitig 170 °C, betont Igus. Weil die Gleitlager aus iglidur-Werkstoffen nicht geschmiert werden müssten, könne sich auch kein Schmutz an den Lagerstellen festsetzen.

Genügt schwersten Anforderungen

Um Gewicht zu sparen, werden leichte Komponenten benötigt, die gleichzeitig sehr robust sind. Diese Anforderungen erfülle der Gleitlagerwerkstoff iglidur TX1 vor allem dann, wenn sehr schwere Lasten bewegt werden sollen. „Mit einer statischen Druckfestigkeit von bis zu 200 MPa und einer dynamischen von 140 MPa können wir hier viele Anwendungen in der schwersten Gewichtsklasse bedienen“, erklärt René Achnitz, Leiter des Geschäftsbereichs iglidur Gleitlager.

Beim Schwenken die richtige Wahl

Dabei ist iglidur TX1 – wie sämtliche iglidur Gleitlager – selbstschmierend und trockenlaufend, kann im Einzelfall jedoch auch geschmiert eingesetzt werden, beispielsweise, wenn in typischen Anwendungen im Agrar- oder Baumaschinensektor das Schmierfett als Korrosionsschutz für die Welle eingesetzt wird, sagt der Hersteller. Gerade hochbelastete Schwenkbewegungen, bei denen höchste Radiallasten herrschen, seien mit Gleitlagern aus diesem Werkstoff machbar.

Leicht Alternative zu Metall

Iglidur TX1 verbindet sehr gute Verschleiß- und Reibwerte mit einer hohen Formstabilität. „Aufgrund der Langfaserwicklung absorbieren Gleitlager aus iglidur TX1 selbst starke Stöße und Schläge und bleiben dabei sehr formstabil“, ergänz Achnitz. Daher könnten auch Heavy-Duty-Anwendungen mit iglidur-Gleitlagern als Alternative zu metallischen Lösungen ausgerüstet werden, die stets eine Dauerschmierung verlangen oder bei denen eine Mangelschmierung Wartungs- und Reparaturkosten sowie Produktionsausfälle verursachen kann.

Der Werkstoff kann auch abtauchen

Weil die Gleitlager aus iglidur-Werkstoffen nicht geschmiert werden müssen, kann sich kein Schmutz an den Lagerstellen festsetzen. Da der Werkstoff auch sehr temperatur-, chemikalien- und feuchtigkeitsbeständig sei, könnten entsprechende Gleitlager in zahlreichen weiteren Bereichen eingesetzt werden. Die niedrige maximale Wasseraufnahme von unter 0,1 Gewichtsprozent in Kombination mit der Seewasserbeständigkeit, prädestiniere die Gleitlager aus iglidur TX1 außerdem für maritime Anwendungen – selbst unter Wasser.

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