Aus Rot wird Grün Heckler & Koch räkelt sich aus der Verlustzone

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Zehn Jahre steckte Heckler & Koch tief in den roten Zahlen, ohne Hoffnung auf Besserung. Doch nun hat sich die Lage völlig gewandelt, denn die Auftragsbücher sind voll ...

Der Handfeuerwaffen-Hersteller Heckler & Koch aus Oberndorf ist aus der jahrelang dominierenden Problemzone offensichtlich heraus! Ein Grund dafür, ist die Belieferung der Bundeswehr mit dem neuen Sturmgewehr HK416A8, das die Truppe bald als G95A1 führen wird.(Bild:  Heckler & Koch)
Der Handfeuerwaffen-Hersteller Heckler & Koch aus Oberndorf ist aus der jahrelang dominierenden Problemzone offensichtlich heraus! Ein Grund dafür, ist die Belieferung der Bundeswehr mit dem neuen Sturmgewehr HK416A8, das die Truppe bald als G95A1 führen wird.
(Bild: Heckler & Koch)

Der Rüstungskonzern Heckler & Koch hat in letzter Zeit deutlich mehr Aufträge für die Lieferung von Handfeuerwaffen bekommen, heißt es. Der Auftragseingang sei in der ersten Jahreshälfte deshalb um 42,8 Prozent auf ein Volumen von 282,5 Millionen Euro gestiegen, so die Oberndorfer Waffenschmiede, bekannt für Sturmgewehre, wie dem altehrwürdigen G3 und dem späteren G36, für Maschinenpistolen, wie der MP5 und der MP7 oder für Maschinengewehre der Typen MG4 und MG5. Solche Bestellungen für das Militär und die Polizei (etwa die Pistolen P30 und SFP9) liefen aber in der Regel mehrere Jahre und bis zur ersten Lieferung dauere auch es eine Weile. Dennoch stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 4,7 Prozent auf 179,5 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (Ebitda) sank dabei um 1,1 Prozent auf 29,5 Millionen Euro.

Die Bundeswehr bleibt der wichtigste Kunde

Die schlechtere Profitabilität erkläre man unter anderem mit recht hohen Ausgaben für Materialien und einer Aufstockung des Lagerbestands, wodurch man nach einer Bestellung relativ schnell mit der Fertigung loslegen könne. Das Management zeigte sich aber zufrieden mit den Halbjahreszahlen und wertete sie als Bestätigung einer starken Marktposition. Der deutlich gestiegene Auftragseingang mache deutlich, dass Einsatzkräfte in Deutschland, Europa und innerhalb des transatlantischen Bündnisses auf Heckler-&-Koch-Produkte vertrauten. Der wichtigste Kunde war und ist die Bundeswehr, die H&K in den kommenden Jahren schrittweise mit insgesamt 120.000 Sturmgewehren beliefern soll. Mit der neuen Waffe, dem G95, das als G95A1 das neue Sturmgewehr werden soll, möchte die Truppe den einstmaligen G3-Nachfolger, das G36, demnächst ablösen. Die erste Charge der Serienproduktion soll noch in diesem Jahr übergeben werden.

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