Bearbeitungszentren

Hedelius nimmt verstärkt den „Einsteiger“ ins Visier

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Neuheiten auf der Hausmesse vorgestellt

Auch die Maschinen, die das weitere Wachstum des Unternehmens sichern sollen, sind schon in der „Pipeline“. Bereits auf der diesjährigen Hausmesse vorgestellt wurde ein speziell für die 3-, 4-, 5-und 6-Seiten-Fräsbearbeitung kleiner bis mittelgroßer Werkstücke entwickeltes Fahrständer-Bearbeitungszentrum. Der Clou dabei ist der lange teilbare Arbeitsraum mit eingesetzter Dreh-Schwenktischeinheit. Werkstücke bis zu einer Länge von 1800 mm können 3-achsig im ungeteilten Arbeitsraum bearbeitet werden. Längere Werkstücke, zum Beispiel Profile, lassen sich durch seitliche Öffnungen in den Arbeitsraum einschieben, wozu die linksseitig positionierte Dreh-Schwenktischeinheit minutenschnell aus dem Arbeitsraum entfernt werden kann.

Eine schnell einsetzbare Arbeitsraumtrennwand teilt den großen Arbeitsraum in zwei Einzelarbeitsräume, wo Werkstücke bis 700 mm × 510 mm 3-seitig im Pendelverfahren bearbeitet werden können. Weiteres Highlight der Maschine ist die Wellen oder Rohrbearbeitung zwischen den Spitzen, wobei die zur Standardausrüstung gehörende iTNC-530-Steuerung von Heidenhain die Programmierung durch ein Zylindermantelprogramm unterstützt.

Zur EMO gibt es eine aufgewertete Baureihe MC 50

Doch auch den Einsteiger ins Hedelius-Programm hat man im Visier: Bereits auf der EMO wird eine technisch aufgewertete Version der Baureihe MC 50 mit Spindelumdrehungen bis zu 15000 min-1 zu sehen sein. Dank gesteigerter Präzision sollen diese robusten, für den industriellen Dauerereinsatz ausgelegten Maschinen, auch in der Aluminiumbearbeitung verstärkt Punkte sammeln.

Darüber hinaus steht bis spätestens zur Metav 2008 eine Erweiterung der 5-Achser-Palette an, wie Seniorchef Gerhard Hempelmann verrät. Aktuell in Arbeit ist ein neues 5-Achs-Bearbeitungszentrum, mit dem auch langbearbeitet werden kann. Dabei dürfte der anvisierte Einstiegpreis von rund 160000 Euro die Herzen jedes kostenbewussten Fertigers höher schlagen lassen, ist Gerhard Hempelmann überzeugt.

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