Kosten runter! Heidelberger Druck will Personalkosten schonend senken

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Maschinenbauer Heidelberger Druck will Personalkosten senken, aber keine Arbeitsplätze abbauen, so die dpa.

Heidelberger Druck sieht sich gezwungen, die Personalkosten in Deutschland zu verringern, wie die dpa meldet. Das soll aber nicht mit Jobabbau verbunden sein.(Bild:  Heidelberger Druck)
Heidelberger Druck sieht sich gezwungen, die Personalkosten in Deutschland zu verringern, wie die dpa meldet. Das soll aber nicht mit Jobabbau verbunden sein.
(Bild: Heidelberger Druck)

Die geplante Verringerung der Personalkosten kündigte der neue Vorstandschef von Heidelberger Druck, Jürgen Otto, an, wie ein Sprecher des Unternehmens jetzt bestätigte. Gespräche dazu mit Betriebsrat und IG Metall sollen bereits im Gange sein. Es gehe dabei um die rund 6.000 Mitarbeiter des Unternehmens in Deutschland. Geplant sei, das beim Personal eingesparte Geld in einen Zukunftsfonds zu geben. Damit sollen dringend benötigte Investitionen gestartet werden, was unter anderem die IT-Struktur betreffe.

Heidelberger-Druck-Angestellte verdienen schon übertariflich

Lohnzuwächse, wie die in der aktuellen Tarifrunde von der IG Metall geforderten sieben Prozent, können laut Unternehmen nicht mehr so ohne weiteres bei der Belegschaft ankommen. Stattdessen schwebe den Entscheidern eher eine Bezahlung vor, die sich an Zielen orientiere. Ohnehin gebe es im Unternehmen Löhne, die oberhalb des geltenden Tarifs lägen. Ergebnisse – auch aus den Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern – sollen im Herbst vorliegen. Otto, der zuletzt Chef von S.Oliver war, will das Unternehmen offensichtlich schnell auf Wachstumskurs bringen. Heidelberger Druck blickt aktuell nach einem Umsatz- und Ergebnisrückgang vorsichtig in das neue Geschäftsjahr. Die Erlöse von Anfang April 2024 bis Ende März 2025 sollen auf dem Niveau des Vorjahres von knapp 2,4 Milliarden Euro zum Liegen kommen.

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