EMO Hannover 2011 Heller und Gleason kooperieren bei flexibler Zahnradherstellung
Auf der EMO in Hannoverhaben Heller und Gleason auf dem Heller-Messestand ihre Kooperation im Bereich der Verzahnungstechnik bekanntgegeben. Beide Unternehmen sehen dies als Partnerschaft auf Augenhöhe, wie Udo Stolz, Vizepräsident im Verkauf von Gleason, dazu äußerte.
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Manfred Maier, Geschäftsführer von Heller, erläuterte, dass Heller dann ins Spiel komme, wenn es nicht um die Massenfertigung von Zahnrädern geht. Das Ziel sei die wirtschaftliche Fertigung von Zahnrädern jeglicher Geometrie ab 1000 mm Durchmesser.
Heller und Gleason decken komplette Zahnradfertigung ab
Heller will mit der neuen, flexiblen C-Baureihe die entsprechende Maschinentechnik beisteuern, während sich die Experten von Gleason um die Auslegung der Zahnradgeometrien und Werkzeuge kümmern werden. Heller und Gleason decken auf diese Weise die gesamte Prozesskette ab. Die Kunden erwarte eine optimierte Projektdurchführung von der ersten Idee bis zur Produktherstellung, wobei die Reduzierung der Stückkosten das Maß der Dinge sein werde, sagte Maier.
Die Partner planen mittelfristig die Ausweitung der realisierbaren Zahnraddurchmesser bis maximal 3000 mm. Heller will dazu die Werkzeugpalette für das sogenannte Up-Gear-Verfahren von Sandvik Coromant nutzen.
Chemie zwischen Heller und Gleason stimmt
Die Idee zur Kooperation entstand nach Aussagen von Stolz aufgrund vieler Kundenwünsche, zu deren Realisierung Gleason die richtige Maschinentechnik fehlte. Die geografische Nähe zueinander und die ähnlichen Unternehmensansichten in Bezug auf Tradition und Mitarbeiterführung begünstigten diese Entscheidung zusätzlich. #
Heller Maschinenfabrik auf der EMO Hannover 2011: Halle 12, Stand C04
Gleason Corporation: Halle 26, Stand G04
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